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Zentralisierte Planung Streckennetz wird bei Lufthansa zur Chefsache

In Zukunft soll die gemeinsame Strategie aller Lufthansa-Fluggesellschaften zentralisiert gesteuert werden. Der Airlineverbund soll fortan vom neuen Vorstandschef Carsten Spohr verantwortet werden.
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Flieger der Lufthansa-Flotte: Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren die Gesellschaften Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines übernommen sowie die Tochter Germanwings ausgebaut. Quelle: dpa

Flieger der Lufthansa-Flotte: Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren die Gesellschaften Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines übernommen sowie die Tochter Germanwings ausgebaut.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Lufthansa-Konzern macht die gemeinsame Strategie seiner Fluggesellschaften und das Streckennetz stärker als bislang zur Chefsache. Die zentralisierte Netzentwicklung werde fortan vom neuen Vorstandschef Carsten Spohr verantwortet, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt einen entsprechenden Beschluss des Aufsichtsrats mit. Die Netzplanung und -steuerung verbleibe aber in der Verantwortung der einzelnen Fluggesellschaften.

Der bislang für das Passagiergeschäft zuständige Spohr hat am Freitag als Nachfolger von Christoph Franz den Chefposten bei Europas größtem Luftverkehrskonzern angetreten. Spohr werde einen stärkeren Fokus auf den Airlineverbund mit seinen vielfältigen Marken und Drehkreuzen legen, kündigte Lufthansa an.

Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren die Gesellschaften Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines übernommen sowie die Tochter Germanwings ausgebaut.

Neben der Markenvielfalt ist damit ein komplexes System mit mehreren eng beieinanderliegenden Drehkreuzen in Frankfurt, München, Brüssel, Wien und Zürich entstanden, die aufeinander abgestimmt werden müssen.

Auch zentrale Zuständigkeiten für Einkauf, IT und Infrastruktur wurden neu geordnet und weiteren Vorstandsmitgliedern zugewiesen.

  • dpa
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