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Zukäufe Turkish Airlines streckt seine Fühler nach Osteuropa aus

In die Sanierung und Privatisierung der angeschlagenen osteuropäischen Fluggesellschaften LOT und Jat kommt offenbar Bewegung. Temel Kotil, CEO von Turkish Airlines, sagte am Montag der in Warschau herausgegebenen "Rzeczpospolita", er sei am Kauf der bisher staatlich kontrollierten polnischen Airline LOT interessiert. Allerdings dürfte der LOT-Verkauf nicht mehr in diesem Jahr vollzogen werden.
  • Matthias Brüggmann
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Turkish-Airlines-Jet auf dem Flughafen von Antalya. Quelle: Reuters

Turkish-Airlines-Jet auf dem Flughafen von Antalya.

(Foto: Reuters)

WARSCHAU. Grund für die Verzögerung: Der für Privatisierungen zuständige polnische Schatzminister Aleksander Grad sagte dem Handelsblatt, er wolle erst die notwenidgen Restrukturierungsmaßnahmen bei der defizitären LOT abgeschlossen haben, bevor die Fluglinie kommendes Jahr privatisiert werde.

Es gebe dabei mehrere Interessenten aus der Flugindustrie und seitens von Finanzinvestoren. Nach dem Umbau der Fluggesellschaft sei für den Staat ein besserer Preis zu erzielen. LOT selbst hatte zunächst eine Übernahme durch Lufthansa angstrebt, die wie LOT und Turkish Mitglied der Star Alliance ist. LOT gehört zu 68 Prozent dem polnischen Staat, 6,9 Prozent die Mitarbeiter und 25,1% der Aktien gehören dem Swissair-Nachlassverwalter SAirLines B.V.

Turkish-Chef Kotil bekräftigte unterdessen, er könne sich zunächst auch ein Joint venture mit LOT bei mehreren Routen vorstellen. Am Ende solle der Aufbau der ersten europäischen Fünf-Sterne-Airline stehen. Zudem sei Turkish auch in Gesprächen über eine Beteiligung bei der zum Verkauf stehenden defizitären staatlichen serbischen Jat Airways. Sie soll seit 2007 von der Regierung in Belgrad privatisiert werden und sitzt mittlerweile auf 180 Mio. Euro Schulden.

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