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Zurück in der Gewinnzone US-Airlines trotzen hohen Kerosinkosten

Operativ brachten die hohen Spritkosten den US-Fluggesellschaften rote Zahlen ein. Preiserhöhungen und Einsparungen sorgten aber dafür, dass Delta Air Lines und der kleinere Rivale US Airways wieder Geld verdienten.
25.04.2012 - 18:36 Uhr Kommentieren
Eine Maschine der Delta Air Lines. Quelle: dapd

Eine Maschine der Delta Air Lines.

(Foto: dapd)

Die gestiegenen Treibstoffkosten machen den US-Fluggesellschaften immer stärker zu schaffen. Delta Air Lines und US Airways schrieben im ersten Quartal operativ rote Zahlen. Ein solides Passagieraufkommen stimmte die Unternehmen aber vor der Urlaubsreisezeit im Sommer optimistisch.

Im zweiten Quartal wie auch im Gesamtjahr seien trotz der hohen Kerosinpreise Gewinne zu erwarten, teilte der Branchenzweite Delta am Mittwoch mit. Experten rechnen damit, dass die Airlines die höheren Kosten auf die Fluggäste abwälzen werden. „Die Nachfrage ist stark. Das dürfte dazu führen, dass wir höhere Ticketpreise haben werden“, sagte Analyst Ray Neidl von der Maxim Group.

Delta wies einen operativen Verlust von fünf Cent je Aktie aus. Dank Sondererträgen wegen eines Tauschs von Start- und Landerechten in New York und Washington mit US Airways flog die Airline aber zurück in die Gewinnzone und wies einen Nettogewinn von 124 Millionen Dollar (94 Millionen Euro) aus, nach einem Minus von 318 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar.

Die kleinere US Airways verbuchte einen operativen Verlust von 13 Cent je Aktie. Netto konnte auch sie sich mit einem Plus von 48 Millionen Dollar in die schwarzen Zahlen zurückarbeiten, nachdem das Unternehmen zuvor 114 Millionen Dollar verloren hatte. „Wir bereiten uns jetzt auf die geschäftige Sommer-Reise-Saison vor“, erklärte US-Airways-Chef Doug Parker am Mittwoch. Er sprach von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Flügen. Den Umsatz steigerte die Airline um zehn Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Allerdings hatten sich die Börsianer bei beiden ein noch besseres Abschneiden erhofft. Im frühen Handel fielen die Aktien.

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    Wie stark die hohen Spritkosten auf den Gesellschaften lasten, hatte die Insolvenz des Rivalen American Airlines gezeigt. Das Unternehmen versucht einen Neustart. Gleichzeitig wird American Airlines allerdings von US Airways umworben. In den vergangenen Jahren waren bereits Delta und Northwest sowie United und Continental fusioniert. Das setzt die Konkurrenz unter Druck.

    • dpa
    • rtr
    • New York/Atlanta/Tempe
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