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Zwischenbilanz Ryanair verdient an Gepäckzuschlag

Europas Nummer eins der Billigflieger, Ryanair, hat im abgelaufenen Quartal mehr verdient als erwartet und auch die Jahresprognose angehoben. Die Iren sagen, sie hätten von den Fehlern der Konkurrenz und von eigenen neuen Gebühren profitiert.

HB DUBLIN. Ryanair habe davon profitiert, dass Wettbewerber „exzessiv und ungerechtfertigt“ Treibstoffzuschläge erhoben hätten, teilte die irische Gesellschaft am Montag mit. Zudem hätten sich neue Gebühren für Gepäck positiv ausgewirkt, das zusätzlich zum Handgepäck mitgenommen wird.

Der Reingewinn kletterte im dritten Quartal um 30 Prozent auf 47,7 Mill. Euro, der Umsatz um 33 Prozent auf 492,8 Mill. Euro. Damit lagen beide Kennziffern über den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten, die beim Gewinn 14,4 und beim Umsatz 434,7 Mill. Euro erwartet hatten. Für das Gesamtjahr geht die Fluggesellschaft nun von einem Reingewinn von 390 Mill. Euro aus. Bislang waren 350 Mill. genannt worden.

Für das im April beginnende neue Geschäftsjahr erwartet der Konzern zudem 60 Mill. Euro weniger Belastungen durch Treibstoff-Kosten. Man habe sich günstiger gegen künftige Ölpreis-Steigerungen versichert, erklärte Ryanair.

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