Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zwischenlösung Aufsichtsräte für Weiterbetrieb des Flughafens Schönefeld

Der neue Hauptstadtflughafen ist wohl vom Start weg zu klein, doch für moderne Erweiterungsbauten fehlen die Zeit und das Geld. Nun zeichnet sich eine weniger glanzvolle Lösung ab.
1 Kommentar
Der Flughafen Schönefeld wird weiter betrieben. Quelle: AFP

Der Flughafen Schönefeld wird weiter betrieben.

(Foto: AFP)

Berlin Ein Teil der Passagiere des neuen Hauptstadtflughafens wird wegen Platzmangels wahrscheinlich im benachbarten alten Schönefelder Terminal abgefertigt. Der Projektausschuss des Aufsichtsrats gab Flughafenchef Hartmut Mehdorn am Freitag Rückendeckung für seinen Plan, den früheren DDR-Zentralflughafen nicht zu schließen. Der Verkehrsstaatssekretär des Bundes, Rainer Bomba (CDU), als Ausschussvorsitzender sprach von einer Lösung mit Charme.

Das Gremium vergab demnach auch das zweite und dritte von fünf Auftragspaketen zur Umplanung der problematischen Brandschutzanlage im neuen Terminal. „Es wird auf der Baustelle gearbeitet“, betonte Bomba. Trotz starken Drängens des Aufsichtsrats nannte Mehdorn aber wieder keinen Eröffnungstermin für den Flughafen, der eigentlich schon Ende 2011 in Betrieb gehen sollte.

Debakel ohne Ende? Neue Verzögerungen am Berliner Großflughafen

„Mehdorn hat sehr deutlich gesagt: Er wird zwölf Monate vor der Eröffnung einen Termin bekanntgeben“, sagte Bomba. Er kündigte an, dass Berlin, Brandenburg und der Bund wahrscheinlich noch in diesem Monat eine Gesellschafterversammlung zum Streit um das Nachtflugverbot am neuen Flughafen abhalten.

Der Flughafen hätte nach Ansicht seines Architekten auch ohne die bekannten Brandschutzmängel nicht im Juni 2012 eröffnet werden können, dem zweiten geplatzten Inbetriebnahmetermin. Kurz zuvor seien die Notstromversorgung und die Parkhäuser noch nicht von Gutachtern abgenommen gewesen, sagte Hans-Joachim Paap am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Zudem habe eine Datenverbindung zur Feuerwehr gefehlt. „Wir hätten ihn aufgemacht und gleich wieder zugemacht“, sagte Paap.

„Ich brauche keine Nebenkriegsschauplätze“
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Zwischenlösung - Aufsichtsräte für Weiterbetrieb des Flughafens Schönefeld

1 Kommentar zu "Zwischenlösung: Aufsichtsräte für Weiterbetrieb des Flughafens Schönefeld"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Neu und zu klein? Was sind das nur für Experten, die für ihre vorsätzlichen Fehlplanungen und Unfähigkeiten noch Geld erhalten??