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+++ Geschäftszahlen im Newsblog +++ Dufthersteller Givaudan steigert Wachstum zweistellig

Der Schweizer Konzern verzeichnet wachsende Umsatzzahlen. Südzucker dagegen leidet unter Dürre und Zuckerpreisen. Die Geschäftszahlen des Tages.
Update: 10.10.2019 - 14:01 Uhr 3 Kommentare
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Lars Ophüls
Delta Air Lines übertrifft im Quartal Gewinnprognose

Die US-Fluggesellschaft hat den Quartalsgewinn stärker gesteigert als erwartet. Delta steigerte den Überschuss im dritten Quartal um 13,1 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gesamtumsatz lag bei 12,6 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 

Konzernchef Ed Bastian sprach von einem "überraschenden" Nachfragewachstum und kündigte an, die Neueinstellung von Piloten, Flugbegleitern und Flughafenarbeitern zu beschleunigen. Das Wachstum werde sich im vierten Quartal fortsetzen. Im Gegensatz zu seinen Hauptkonkurrenten in den USA hat Delta in seiner Flotte keine Boeing 737 Max, die nach zwei Abstürzen mit Hunderten von Todesopfern nicht fliegen dürfen.
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Anis Mičijević
Gerresheimer steigert im dritten Quartal Umsatz und Ertrag

Der Spezialverpackungshersteller hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Dank guter Geschäfte vor allem mit der Pharmaindustrie konnten die Düsseldorfer den Umsatz um 1,4 Prozent auf 358,6 Millionen Euro in die Höhe schrauben. Gegenüber dem zweiten Quartal verminderte sich indes das Wachstumstempo. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg im dritten Quartal auf 71,1 (Vorjahr: 69,8) Millionen Euro. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte Gerresheimer.
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Anis Mičijević
Dürre und niedrige Zuckerpreise belasten Südzucker

Europas größter Zuckerhersteller hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 deutlich weniger verdient. Vor allem wegen niedrigerer Zuckerpreise und einer geringeren Rübenernte aufgrund der Dürre im vergangenen Jahr brach das operative Ergebnis von März bis August um knapp die Hälfte auf 74 Millionen Euro ein, wie Südzucker mitteilte. Der Umsatz fiel um 4,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Dennoch bestätigte der Mannheimer Konzern seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. Demnach soll der Umsatz auf 6,7 bis 7,0 (Vorjahr: 6,8) Milliarden Euro steigen. Beim operativen Ergebnis geht Südzucker weiterhin von einem Niveau zwischen 0 bis 100 (Vorjahr: 27) Millionen Euro aus.
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Anis Mičijević
Givaudan steigert Umsatz dank Zukäufen kräftig

Die Übernahme der französischen Naturex und weitere Zukäufe haben dem Schweizer Aromen- und Dufthersteller in den ersten neun Monaten ein zweistelliges Wachstum beschert. Der Umsatz des Weltmarktführers kletterte um 14,5 Prozent auf 4,66 Milliarden Franken, wie Givaudan mitteilte. Auch Preiserhöhungen und die gute Nachfrage aus Schwellenländern kurbelten das Geschäft an. Die mittelfristige Prognose bestätigte das Unternehmen.


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Lars Ophüls
LVMH trotzt Handelskrieg und Hongkong-Krise

Der französische Luxusgüterkonzern wächst schneller, als Experten es ihm zugetraut haben. Im dritten Quartal lag der Umsatz bei 13,32 Milliarden Euro, die durchschnittliche Schätzung der Analysten lag bei 12,88 Milliarden Euro. Organisch steigerte LVMH seinen Umsatz im Quartal um 11 Prozent. 
LVMH berichtete in einer am Mittwoch in Paris veröffentlichten Mitteilung von einem „guten Fortschritt“ bei den Absätzen in den USA und in Europa. Auch in Asien lief es laut Pressemitteilung gut, „trotz des schwierigen Kontextes in Hongkong“.
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Fulya Cayir
Takeaway wächst dank Übernahmen kräftig

Die Lieferando-Mutter Takeaway.com ist zuletzt kräftig gewachsen und schreibt im Tagesgeschäft nun auch in Deutschland schwarze Zahlen. Im dritten Quartal zählten die Essens-Lieferdienste des Konzerns auch dank der Übernahme von Foodora, Lieferheld und Pizza.de insgesamt 41,6 Millionen Bestellungen und damit 87 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das niederländische Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mitteilte.
„Während wir weiter Wachstum über Gewinne stellen, liegen wir jetzt mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland und mit der gesamten Firma im positiven Bereich“, sagte Vorstandschef Jitse Groen.
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Fulya Cayir
Porsche steigert Autoabsatz in ersten neun Monaten

Der Sportwagenbauer Porsche hat dank eines guten Laufs in China und den USA in den ersten neun Monaten mehr Autos verkauft. Weltweit steigerte die Volkswagen-Tochter die Auslieferungen im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 202.318 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. 
Damit legte Porsche gegenüber dem Stand von Ende Juni noch etwas zu, als das Plus 2,2 Prozent betragen hatte. Dabei war Porsche wegen der Probleme rund um das vorigen Herbst eingeführte Abgas- und Verbrauchstestverfahren WLTP schwach ins Jahr gestartet. 
Doch mit einem guten Abschneiden in den USA und in China konnte das Unternehmen von Januar bis September die Rückgänge in Europa wettmachen. Besonders gefragt waren den Angaben zufolge die SUV-Modelle Cayenne und Macan.
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Fulya Cayir
Südzucker-Tochter Cropenergies vervielfacht Gewinn

Der Bioethanol-Produzent Cropenergies hat im zweiten Geschäftsquartal auch unter dem Strich von höheren Ethanolpreisen profitiert und seinen Gewinn mehr als vervierfacht. In den Monaten Juni bis August fuhr die Südzucker-Tochter einen Gewinn von rund 21,2 Millionen Euro ein, wie sie am Mittwoch in Mannheim mitteilte. 
Zudem bestätigte das Unternehmen seine bereits bekannten vorläufigen Zahlen. Demnach steigerte Cropenergies seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 244,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis sprang von 9,6 von 28,6 Millionen Euro nach oben.
Das gute Ergebnis führt das Unternehmen vor allem auf gestiegene Ethanolpreise zurück, aber auch auf ein höheres Handelsvolumen. Auf dieser Basis hält der Konzern an seinen Umsatzzielen für das laufende Geschäftsjahr fest. Der Umsatz soll zwischen 820 und 860 Millionen Euro liegen, das operative Ergebnis bei 50 bis 75 Millionen Euro. An diesem Donnerstag legt Südzucker seine Halbjahreszahlen vor.
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Lars Ophüls
Thalia behauptet sich gegen Onlinehändler

Deutschlands größte Buchhandelskette behauptet sich erfolgreich gegen die Konkurrenz von Onlinehändlern wie Amazon. Im Geschäftsjahr 2018/2017 steigerte der Buchhändler seinen Umsatz um rund 6 Prozent. Dabei konnte die Kette nicht nur im Onlinehandel zulegen, auch in den zuletzt unter Kundenschwund leidenden Filialen lief das Geschäft wieder besser. Auf vergleichbarer Fläche stiegen die Umsätze um 2 Prozent.

Noch nicht enthalten in diesen Zahlen ist die Mayersche Buchhandlung, die Nummer vier im deutschen Buchhandel. Thalia und Mayersche hatten sich im Sommer zusammengeschlossen. Auch die Mayersche Buchhandlung entwickele sich den Angaben zufolge positiv und erzielte ein Umsatzplus von 3,5 Prozent.
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Lars Ophüls
Easyjet profitiert von Streiks bei der Konkurrenz

Der britische Billigflieger kann im abgelaufenen Geschäftsjahr auch dank der Pilotenstreiks bei den Rivalen British Airways und Ryanair sein gestutztes Gewinnziel erreichen. Das Unternehmen erwarte ein operatives Ergebnis von fast 430 Millionen Pfund (480 Millionen Euro), erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren zu den vorläufigen Zahlen für das am 30. September beendete Geschäftsjahr. Ursprünglich rechnete Lundgren mit einem Rückgang auf 400 bis 440 Millionen Pfund von 578 Millionen Pfund im Vorjahr. 

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Manager ein Angebotswachstum am unteren Ende der üblichen Spanne. Im ersten Quartal steige die Kapazität um zwei Prozent, während die Buchungen bisher auf Vorjahresniveau lägen.
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Dennis Schwarz
Samsung mit Gewinneinbruch – Aktie steigt trotzdem

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung hat im dritten Quartal wegen gesunkener Preise für Speicherchips einen Gewinneinbruch erlitten. Der Betriebsgewinn fiel von Juli bis September um 56 Prozent auf 7,7 Billionen Won (rund 6,2 Milliarden Euro), wie der weltweit größte Halbleiter-Hersteller am Dienstag nach ersten Berechnungen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte er noch einen Rekordgewinn von 17,6 Billionen Won erwirtschaftet. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich voraussichtlich um 5,3 Prozent auf 62 Billionen Won.

Der Aktienkurs legte dennoch um rund ein Prozent zu, da Analysten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet hatten. Verhindert wurde dieser durch unerwartet gute Verkäufe des neuen Smartphones Galaxy 10.

Der größte Smartphone-Hersteller der Welt will Ende des Monats detaillierte Bilanzdaten veröffentlichen. Der Gewinn des Konzerns dürfte im laufenden Quartal erneut sinken, sagen Analysten voraus. Der Handelskrieg zwischen den USA und China belastet das Geschäft.
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Dennis Schwarz
Qiagen verfehlt Umsatzprognose – Chef tritt zurück

Die Biotechfirma Qiagen hat im abgelaufenen Quartal weniger umgesetzt als erwartet und muss sich einen neuen Vorstandschef suchen. Zudem kündigte das Unternehmen verschiedene Initiativen an, die einen Restrukturierungsaufwand von 260 bis 265 Millionen Dollar und einen Personalabbau nach sich zögen.

Für das dritte Quartal sei derzeit ein Nettoumsatzwachstum von etwa drei Prozent bei konstanten Wechselkursen zu erwarten, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Montagabend mit. Bislang sei ein Plus von etwa vier bis fünf Prozent vorhergesagt worden. Grund sei ein schwächer als erwatetes Wachstum in China. Der bereinigte Gewinn solle indes innerhalb der Prognose von 0,35 bis 0,36 Dollar liegen.

Zudem teilte Qiagen mit, Peer M. Schatz habe den Konzern informiert, dass er als Vorstandschef und Vorsitzender der Geschäftsleitung zurücktrete. Der Aufsichtsrat beginne nun mit der Suche nach einem Nachfolger. In der Zwischenzeit werde Senior Vice President Thierry Bernard als Vorstandschef fungieren und im Tandem mit Finanzvorstand Roland Sackers zusammenarbeiten.
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Lukas Bay
Pepsi verdient trotz starken Umsatzanstiegs deutlich weniger

Hohe Kosten haben dem Coca-Cola-Rivalen PepsiCo im dritten Quartal trotz starker Geschäftszuwächse einen erheblichen Gewinnrückgang eingebrockt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss von 2,5 Milliarden auf 2,1 Milliarden US-Dollar (1,9 Mrd Euro), wie Pepsi am Donnerstag mitteilte. Dabei ließ insbesondere die florierende Snack-Sparte Frito-Lay die Erlöse um 4,3 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar (15,7 Mrd Euro) ansteigen.

Dass Pepsi dennoch deutlich weniger verdiente, lag unter anderem an gestiegenen Ausgaben etwa für Werbung und Marketing. Der US-Konzern litt zudem unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung schmälert. Pepsi-Chef Ramon Laguarta zeigte sich trotzdem zufrieden und bestätigte die Geschäftsziele für das Gesamtjahr. Auch bei Anlegern kam der Finanzbericht gut an, die Aktie stieg vorbörslich zeitweise um rund drei Prozent.
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Tobias Döring
Starke Nachfrage nach Sommerkleidung bringt H&M voran

Die schwedische Modekette hat von einer regen Nachfrage nach Sommerkleidung profitiert. In den Monaten Juni bis August stieg der Vorsteuergewinn um rund ein Viertel auf umgerechnet rund 460 Millionen Euro (fünf Milliarden Kronen). Es ist das erste Plus in einem Geschäftsquartal seit mehr als zwei Jahren. Konzernchef Karl-Johan Persson führte die Entwicklung auch darauf zurück, dass H&M seinen Strategiewandel angesichts wachsender Konkurrenz und veränderter Einkaufsgewohnheiten der Kunden vorantreibe. So setzten die Schweden unter anderem weniger auf Sonderangebote.

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Lukas Bay
Carl Zeiss Meditec legt bei Umsatz und Ergebnis kräftig zu

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Mit 1,46 Milliarden Euro liege der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich über der Prognose von 1,35 bis 1,42 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Damit habe der Umsatz um knapp 14 Prozent zugelegt, bereinigt um Währungseffekte lag das Plus bei rund zwölf Prozent. Auch beim operativen Gewinn (EBIT) rechnet das Jenaer Unternehmen damit, die bisherige Prognose einer EBIT-Marge von 15,0 bis 17,5 Prozent nach 15,4 Prozent im Vorjahr zu übertreffen. Der Wert werde auch über den Markterwartungen von rund 18,5 Prozent liegen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 werde sich die Profitabilität aber wegen Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht weiter verbessern, bekräftigte Carl Zeiss Meditec.
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Dennis Schwarz
Exxon spricht Gewinnwarnung aus – Niedriger Öl-Preis belastet

Der US-Ölkonzern ExxonMobil muss seine Prognose für das dritte Quartal korrigieren. Das Unternehmen geht in einer Pflichtmitteilung vom Dienstag nun von einem Gewinnrückgang auf etwa vier Milliarden Dollar aus nach 4,23 Milliarden im Vorjahreszeitraum aus. Insbesondere niedrigere Öl-Preise hätten auf das Ergebnis durchgeschlagen, teilte der US-Konzern mit. Die offiziellen Unternehmenszahlen werden am 31. Oktober erwartet.
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Lukas Bay
Sanitärprodukte-Hersteller Ferguson verdient mehr - Aktie im Plus
Der britische Sanitärprodukte-Hersteller Ferguson hat von seinem Sparprogramm profitiert und mehr Gewinn erwirtschaftet. An der Börse kam das gut an: Die Aktien legten am Dienstag zeitweise 4,2 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im britischen Leitindex. Mit 1,6 Milliarden Dollar verdiente das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als erwartet. Trotz erhöhter Konjunktursorgen sei das Wachstum im vierten Quartal vorangekommen, schrieben die Experten der Investmentbank Jefferies. Die Auftragsbücher ließen auf "moderates Wachstum in den kommenden Monaten" schließen.

Das Unternehmen hat zuletzt Stellen gestrichen und unprofitable Geschäfte geschlossen. Ferguson erwirtschaftet etwa 80 Prozent seines Umsatzes in den USA und leidet dort unter einer Schwäche. Im vergangenen Monat kündigte das Unternehmen an, das britische Geschäft abzuspalten. 
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Lukas Bay
Post will Gewinn bis 2022 steigern und in Digitalisierung investieren

Die Deutsche Post will ihren Gewinn in den kommenden Jahren steigern. Bis 2022 solle der operative Gewinn (Ebit) mindestens 5,3 Milliarden Euro erreichen, teilte die Post am Dienstag in Frankfurt mit. Zudem will der Konzern bis 2025 rund zwei Milliarden Euro in die Digitalisierung stecken. Dieser Betrag sei aber bereits in den geplanten Investitionsausgaben enthalten. Die Investitionen in die Digitalisierung sollen bis 2025 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von mindestens 1,5 Milliarden Euro liefern, hieß es weiter. Die Post wolle sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren, sagte Konzernchef Frank Appel: „Und die Digitalisierung wird dabei der größte Hebel sein“, betonte er. „Wir müssen uns nicht neu erfinden. Wir werden uns digitalisieren.“

Die bisherige Strategie 2020 zielte unter anderem darauf ab, im kommenden Jahr den operativen Gewinn auf über fünf Milliarden Euro zu erhöhen. Dieses Ziel bekräftigte Appel.
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Lisa Oenning
BASF: Im laufenden dritten Quartal noch keine Besserung im Vergleich zum zweiten Quartal spürbar

Der Chemiekonzern hat im aktuellen Quartal keine Veränderung bei der eher gedämpften Geschäftsentwicklung verspürt. Im Vergleich zum zweiten Quartal habe es keine Besserung gegeben, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Freitag auf einer Investorenkonferenz im belgischen Gent.

Im Juli und August seien die Vorzeichen unverändert gewesen. Das gelte auch für die eher schlechte Vorhersehbarkeit, wie und wann Kunden Aufträge vergeben. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bestätigte der Konzern: 2019 wird ein Rückgang von bis zu 30 Prozent erwartet.

Das Sparprogramm soll nach Angaben des Unternehmens bereits im laufenden Geschäftsjahr eine halbe Milliarde Euro zum operativen Ergebnis (Ebitda) beisteuern. Anschließend ist eine Steigerung geplant: Im kommenden Jahr rechnet Brudermüller mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses von bis zu 1,3 Milliarden Euro. Ab 2021 soll das Sparprogramm zwei Milliarden Euro beisteuern. 

Im zweiten Quartal war der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat sich mit einer Milliarde Euro fast halbiert. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich der Gewinn nur dank eines Buchgewinns von 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,5 Milliarden Euro.


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Marius Wolf
Salzgitter passt Ergebnisprognose an

Die Salzgitter AG stockt die im Jahresabschluss 2018 gebildete Risikovorsorge zum 30. September 2019 um etwa 140 Millionen Euro auf. Der Konzern ist neben anderen Unternehmen Gegenstand von Ermittlungsverfahren zu mutmaßlichen Kartellabsprachen bei Grobblech und Flachstahlerzeugnissen. Aufgrund weit fortgeschrittener Gespräche mit dem Bundeskartellamt geht die Salzgitter AG davon aus, die Verfahren zeitnah einvernehmlich beenden zu können. 

Das seit einigen Monaten in Vorbereitung befindliche Ergebnisverbesserungsprogramm umfasse über 200 Millionen Euro pro Jahr. Das sei Potential, das stufenweise bis einschließlich 2023 wirksam werden solle. Die Konkretisierung des mehr als 600 Einzelmaßnahmen umfassenden Programms befände sich im Endstadium.

Der Gewinn vor Steuern wird - gemäß der bisherigen Prognose - zwischen 125 und 175 Millionen Euro erwartet. Infolge der genannten Risikovorsorge sowie noch zu bestimmender Restrukturierungsaufwendungen zur Implementierung von "FitStructure 2.0" geht der Konzern für das Geschäftsjahr 2019 von einem Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

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3 Kommentare zu "+++ Geschäftszahlen im Newsblog +++: Dufthersteller Givaudan steigert Wachstum zweistellig"

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  • Es ist schon sehr interessant und verwunderlich, dass ich hier ein Kommentar vom 26 April 2019 befindet. Irgendwas scheint da mit der Handelsblatt Software nicht richtig zu funktionieren.

  • Problem der Industrie, in diesem Fall der Automobilindustrie: man bekommt keine Planungssicherheit durch sich permanent verändernde Gesetzeslage.

  • Ständiges Bashing der europäischen Automobilhersteller führt letztlich dazu, dass weniger Autos gekauft werden und damit Sparprogramme nötig werden. Es werden Arbeitsplätze abgebaut oder verlagert.
    In der Bankenbranche ergibt sich ein ähnliches Bild.
    Zusätzlich wird massiv reguliert, gesteuert und gelenkt - von den Politikern ideologisch motiviert: Eigene egozentrische Projekte, die sich gut anhören, aber keinen Nutzen haben, schaden der Gesellschaft letztlich.

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