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Continental AG

+++ Newsblog +++ Continental, Post, Vonovia – die Geschäftszahlen großer Unternehmen im Überblick

Zahlreiche börsennotierte Unternehmen haben am Donnerstagmorgen ihre Zahlen vor. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Ergebnisse.
Update: 07.03.2019 - 14:24 Uhr Kommentieren
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Lars Ophüls
Die Flut an Bilanzzahlen prägt auch den Handelsstart an der Börse. Zu den größten Verlierern zählt Axel Springer mit einem Kursminus von fünf Prozent. Analysten zeigten sich vor allem über den Ausblick enttäuscht.

Die Papiere von Pro Sieben Sat 1 verteuerten sich dagegen um 2,5 Prozent. Die TV-Senderkette übertraf beim operativen Quartalsgewinn und beim Netto-Ergebnis die Markterwartungen.
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Anis Mičijević
Autozulieferer Continental erhöht Dividende und bekräftigt Ziele

Der Autozulieferer Continental erhöht die Dividende trotz des Abwärtstrends an den Automobilmärkten und nach einem bereits turbulenten Jahr 2018 mit mehreren Prognosekorrekturen. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr 4,75 Euro je Anteilschein erhalten, 25 Cent mehr als im Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern aus Hannover am Donnerstag mitteilte. Die Jahresziele bekräftigte der Vorstand um Konzernchef Elmar Degenhart. Demnach peilt der Zulieferer eine Ebit-Marge zwischen acht und neun Prozent an, nach 9,3 (Vorjahr 10,8) Prozent 2018.

Das neue Geschäftsjahr sei angesichts der anhaltenden Unsicherheiten auf den Märkten erwartungsgemäß verhalten angelaufen, teilte Conti mit und bekräftigte die vorläufige Prognose von Anfang Januar, wonach die Autoproduktion in der ersten Jahreshälfte sinken dürfte. Die Vorbereitungen für einen Teil-Börsengang der Antriebs-Sparte (Powertrain) im zweiten Halbjahr liefen nach Plan. Die Sparte trägt künftig den Namen "Vitesco Technologies".

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Anis Mičijević
Börsenneuling Knorr-Bremse erfüllt operativ die Erwartungen

Der Münchner Bremsenkonzern Knorr-Bremse hat im Jahr seines Börsendebüts die selbst gesteckten Erwartungen operativ erfüllt. Der Umsatz sei um 7,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro gewachsen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Angepeilt hatte Knorr-Bremse 6,6 bis 6,7 Milliarden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 5,6 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) lag damit bei 17,8 Prozent, also im Rahmen der prognostizierten 17,5 bis 18,5 Prozent. "Trotz eines unsicheren, volatilen Marktumfelds stieg die Nachfrage nach Knorr-Bremse-Systemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge auf ein neues Höchstniveau", sagte Vorstandschef Klaus Deller.

Das soll auch 2019 so weitergehen. Der Auftragseingang habe erstmals die Sieben-Milliarden-Schwelle erreicht. Der Umsatz soll im Konzern auf 6,8 bis 7,0 Milliarden Euro steigen, wenn die Konjunktur halbwegs stabil bleibt. Die Ebitda-Marge sich auf 18 bis 19 Prozent verbessern. Das entspricht einem operativen Gewinn von 1,22 bis 1,33 Milliarden Euro.

Wie viel Gewinn 2018 unter dem Strich blieb, teilte Knorr-Bremse nicht mit. 40 bis 50 Prozent davon sollen als Dividende ausgeschüttet werden. 

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Anis Mičijević
Pro Sieben Sat 1 nach schwachem Jahr vor hartem Umbau

Pro Sieben Sat 1 kämpft mit schwächeren Erlösen im Werbefernsehen und will seine Digitalgeschäfte deshalb schnell ausbauen. Nach weiter sinkenden Werbeumsätzen im ersten Quartal rechnet der Medienkonzern im Gesamtjahr mit annähernd stabilen Erlösen in seinem größten Geschäftsfeld und weiterem Wachstum mit den Internetportalen und im Produktionsgeschäft. Der Gewinn dürfte aber durch Investitionen ins Programm und für den Aufbau einer Streaming-Plattform belastet werden, teilte Pro Sieben Sat 1 am Donnerstag mit.

Im vergangenen Jahr halbierte sich der Gewinn nach hohen Abschreibungen auf 248 Millionen Euro. Vorstandschef Max Conze sagte: „2018 war kein Jahr, mit dem wir zufrieden sein können, da wir die Schwäche im TV-Werbegeschäft noch nicht ausreichend mit dem Wachstum im Digital- und Commerce-Bereich ausgleichen konnten.“ Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro - auch weil das Video-on-Demand-Portal Maxdome und der Online-Fitness-Anbieter 7NXT nicht mehr in die Konzernzahlen eingingen. Das Betriebsergebnis sank um 4 Prozent auf 1,0 Milliarde Euro.

Statt gut 80 Prozent sollen die Aktionäre nun nur noch die Hälfte des Gewinns als Dividende ausgezahlt bekommen - die andere Hälfte braucht Conze für den Konzernumbau. 120 Millionen Euro will er dieses Jahr zusätzlich investieren in ein besseres Fernsehprogramm mit mehr lokalen Inhalten, in digitale Plattformen und in genauer adressierbare Werbung. Weitere 100 Millionen Euro brauchen Pro Sieben Sat 1 und sein Partner Discovery für die neue Streaming-Plattform.
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Anis Mičijević
Internetgeschäft treibt Springers Gewinn hoch

Der Medienkonzern hat dank des boomenden Digitalgeschäfts seine Ziele für 2018 erreicht. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg zum Vorjahr um 14,3 Prozent auf 738 Millionen Euro. Der Umsatz des Herausgebers von "Bild" und "Welt" kletterte um 4,1 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. "Im Jahr 2019 wollen wir in Wachstum investieren, um eine langfristige Wertsteigerung zu sichern", sagte Konzernchef Mathias Döpfner. Für das laufende Jahr rechnet das Management deshalb nur mit einem stagnierenden Gewinn. Vorbörslich lagen die Springer-Aktien 2,4 Prozent im Minus.
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Lars Ophüls
Hannover Rück erhöht Dividende um 25 Cent

Der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück erhöht die Dividende um 25 Cent auf 5,25 Euro je Aktie. 1,50 Euro davon werden als Sonderdividende gezahlt. Der Konzerngewinn stieg nach endgültigen Zahlen auf 1,06 (2017: 0,96) Milliarden Euro, obwohl die Großschäden mit 850 Millionen Euro leicht über dem dafür budgetierten Rahmen lagen. 

2019 will Hannover Rück den Nettogewinn auf 1,1 Milliarden Euro schrauben.

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Lars Ophüls
Hugo Boss hebt die Dividende an

Der Modekonzern Hugo Boss hat 2018 mehr verdient und will seine Aktionäre daran mit einer um fünf Cent auf 2,70 Euro angehobenen Dividende beteiligen. Der Nettogewinn kletterte um zwei Prozent auf 236 Millionen Euro. 

Für das laufende Jahr kündigte der Vorstand ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich an und für den operativen Gewinn (Ebit) einen Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. 2018 legte das Ebit um zwei Prozent auf 347 Millionen Euro zu.

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Lars Ophüls
Rusal rutscht in die Verlustzone

Der russische Aluminiumkonzern Rusal ist im vergangenen Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Er wies einen bereinigten Nettoverlust von 17 Millionen Dollar aus nach einem Gewinn von 350 Millionen vor Jahresfrist. Das Management erwartet nun eine Erholung der Aluminium-Nachfrage in diesem und im kommenden Jahr. Im Januar hatten die USA Sanktionen gegen das Unternehmen aufgehoben. 

An der Börse in Hongkong notierten Rusal-Aktien 3,9 Prozent im Minus.
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Anis Mičijević
Zementriese LafargeHolcim erwartet anziehendes Wachstum

Der Schweizer Zementriese LafargeHolcim ist 2018 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Weltmarktführer fuhr eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge einen Gewinn von 1,5 Milliarden Franken ein. 2017 hatten Wertberichtigungen auf Übernahmen in der Vergangenheit einen Verlust von 1,68 Milliarden Franken hinterlassen. Der bereinigte Betriebsgewinn legte 2018 um 3,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken zu. Analysten hatten durchschnittlich 5,97 Milliarden Franken erwartet.

"Ich erwarte für 2019 eine weitere Beschleunigung unserer Wachstums- und Gewinndynamik", erklärte Konzernchef Jan Jenisch. LafargeHolcim bestätigte die Ziele für das laufende Jahr. Ende November hatte der Konzern für 2019 ein um Zukäufe und Wechselkurseinflüsse bereinigtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent und eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um mindestens fünf Prozent in Aussicht gestellt.
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Anis Mičijević
Merck-Ergebnis schrumpft zum Jahresende

Negative Währungseffekte haben den Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck auch im vierten Quartal gebremst. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) sank um 1,3 Prozent auf 950 Millionen Euro, wie das Darmstädter Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Währungseffekte belasteten das Ergebnis deutlich, ohne diese hätte ein Plus von rund drei Prozent zu Buche gestanden. Dank des Verkaufserlöses des Geschäfts mit verschreibungsfreien Gesundheitsprodukten erzielte Merck einen Nettogewinn von 2,4 Milliarden Euro nach gut einer Milliarde vor Jahresfrist. Der Umsatz legte getragen von allen drei Unternehmensbereichen um 6,6 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu.

Für 2019 rechnet Merck mit einem moderaten organischen Umsatzwachstum. Der bereinigte Betriebsgewinn soll im niedrigeren prozentualen Zehnerbereich im Vergleich zum Vorjahr zulegen. 2018 fiel er auch wegen negativer Währungseffekte um mehr als zehn Prozent auf 3,8 Milliarden Euro und lag damit innerhalb der im Herbst gesenkten Prognose. Der Konzern geht davon aus, dass auch 2019 die Belastungen aus Wechselkursen anhalten werden.

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Anis Mičijević
Paket-Krise bremst die Post

Gewinnrückgänge im Brief- und Paketgeschäft in Deutschland lasten auf den Gewinnen der Deutschen Post. 2019 soll nun aber Besserung bringen. Seine Ziele für 2020 bestätige Konzernchef Frank Appel.

Der operative Gewinn (Ebit) brach im vergangenen Jahr wegen der Kosten für die Sanierung des deutschen Brief- und Paketgeschäfts um 15,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro ein, wie der Bonner Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Post erfüllte damit die Erwartungen des Marktes. Analysten hatten ein Ebit von 3,1 Milliarden Euro prognostiziert. Unter dem Strich und nach Anteilen Dritter schrumpfte der Gewinn auf zwei (Vorjahr: 2,7) Milliarden Euro. Der Konzernumsatz stieg um 1,8 Prozent auf 61,5 Milliarden Euro. Die Bonner wollen nun für 2018 eine unveränderte Dividende von 1,15 Euro je Aktie ausschütten. 2019 will Post-Chef Frank Appel den operativen Gewinn auf 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro steigern. Im Jahr 2020 sollen es dann mehr als fünf Milliarden Euro sein, bekräftige der Konzern in einer Präsentation.

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Anis Mičijević
Vonovia macht mehr als eine Milliarde Euro Gewinn

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat dank zweier Übernahmen in Österreich und Schweden im vergangenen Jahr beim Gewinn die Milliarde geknackt. Wie das Unternehmen aus Bochum am Donnerstag mitteilte, kletterte das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO I) 2018 um 15,8 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Der Konzern traf damit ziemlich genau die Prognosen der von Reuters befragten Analysten, die mit einem FFO I in Höhe von 1,066 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Dividende soll auf 1,44 (Vorjahr: 1,32) Euro je Aktie steigen.

Vonovia ist im vergangenen Jahr mit dem Kauf der BUWOG in Österreich und Victoria Park in Schweden erneut deutlich gewachsen. Inzwischen verwaltet der Konzern fast 400.000 Wohnungen, davon rund 23.000 in Österreich und rund 14.000 in Schweden. Der Gesamtverkehrswert beträgt derzeit rund 44,2 (2017: 33,4) Milliarden Euro. Am Jahresende 2018 war der Wohnungsbestand nahezu voll vermietet. Der Leerstand lag mit 2,4 Prozent leicht unter dem Vergleichswert 2017 von 2,5 Prozent.

Für 2019 erwartet Vorstandschef Rolf Buch einen Anstieg des operativen Ergebnisses auf 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro. Für Investitionen in Modernisierung und Instandhaltung will er rund zwei Milliarden Euro ausgeben.

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