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150 Millionen Euro pro Jahr Grohe will Stellen abbauen und ins Ausland verlagern

Der Badarmaturenhersteller Grohe will ab 2007 pro Jahr 150 Millionen Euro einsparen. Ein vom Unternehmensberater McKinsey erarbeitetes Konzept sehe Umstrukturierungen und die Verlagerung eines Teils der Produktion ins Ausland vor. Damit gehe auch eine Senkung der Stellenzahl von derzeit weltweit 5800 einher, teilte Grohe mit, ohne nähere Angaben dazu zu machen.

HB DÜSSELDORF. Vorstand und Arbeitnehmervertreter verhandelten über das Konzept, sagte ein Firmensprecher. Solange die Gespräche nicht abgeschlossen seien, würden keine Details veröffentlicht.

2003 hatte das weltweit an neun Standorten produzierende Unternehmen 885 Millionen Euro umgesetzt. Der Exportanteil betrug 76 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte mit 184,6 Millionen Euro einen Rekordwert.

Das ehemals im MDax notierte Unternehmen war Ende 1999 von dem Beteiligungsunternehmen BC Partners gekauft und von der Börse genommen worden. Pläne eines erneuten Börsenganges wurden 2004 verworfen, die Gesellschaft wurde an Finanzinvestoren veräußert. Der Grohe-Vorstand schloss damals allerdings einen Börsengang zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus.

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