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165 Millionen Euro Volumen Bahn-Auftrag für Siemens aus Bombay

Einen Großauftrag für die Ausrüstung von Triebwagen für Pendlerzüge in Bombay hat der Münchner Siemens-Konzern mit seiner indischen Tochter Siemens Ltd. erhalten.

HB BOMBAY/MÜNCHEN. Der Auftrag umfasse die Lieferung von Antriebstechnik und Elektrik für rund 100 Vorort-Züge für die indische Wirtschaftsmetropole und habe ein Volumen von 9,25 Mrd. Rupien (umgerechnet etwa 165 Mill. €), sagte ein Sprecher der Siemens-Verkehrstechnik-Sparte am Montag in Erlangen. Der Auftrag hat nach Angaben der indischen Siemens-Tochter, an der der Münchener Konzern 54 % der Anteile hält, eine Laufzeit von vier Jahren, die ersten Lieferungen seien in 15 Monaten geplant. Auf das indische Unternehmen entfallen 70 % des Auftrags, der Rest wird aus Deutschland zugeliefert.

Die staatliche Eisenbahngesellschaft Mumbai Railway Vikas Corp plant in einem zehnjährigen Programm die Modernisierung der Vorortzüge, um deren chronische Überlastung angesichts der 6,3 Mill. Pendler zu beseitigen. Vielfach fahren in den jetzigen Zügen drei Mal so viele Menschen mit wie erlaubt, viele von ihnen sitzen selbst auf dem Dach. Um den Auftrag, den Siemens nun erhalten hat, hatten sich auch die Konkurrenten Bombardier und die französische Alstom-Gruppe Alstom beworben.

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