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390 Mitarbeiter beim Automobilzulieferer betroffen Voestalpine macht deutsche Tochter Matzner dicht

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine schließt seine deutsche Tochter Voestalpine Matzner in Bissendorf bei Osnabrück. 390 Mitarbeiter des Automobil-Zulieferers seien betroffen, teilte die Voestalpine-Geschäftsführung am Dienstag in Linz mit. Nun werde mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan verhandelt.

HB LINZ. Voestalpine begründet den Schritt mit der „anhaltend kritischen Ergebnissituation“ der deutschen Tochter, die in den vergangenen drei Jahren mit einem „deutlich negativen Betriebsergebnis“ abgeschlossen habe. Die Mitarbeiter seien am Dienstag über die Entscheidung der Linzer Konzernmutter informiert worden.

„Die Schließung des deutschen Unternehmens bedeutet kein Abgehen von der grundsätzlichen Automotivestrategie des Voestalpine-Konzerns“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Eder in einer Mitteilung am Dienstag. Es handele sich „im konkreten Fall um die Folgen aus nachhaltigen strukturellen Überkapazitäten im Bereich von Engineeringleistungen, während sich die übrigen Unternehmen der 'Division Motion' im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr erfreulich entwickelt“ hätten. Auch längerfristig sei bei Matzner keine Besserung zu erwarten gewesen.

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