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400 Jobs gerettet Käufer für insolvente Raffinerie gefunden

Der Vertrag ist unterzeichnet, 400 Arbeitsplätze sind offenbar gerettet: Nach der Insolvenz der Petroplus Raffinerie in Ingolstadt ist ein Käufer gefunden, der die Anlagen langfristig weiter betreiben will.
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Die Petroplus-Raffinerie in Ingolstadt (Oberbayern) im Abendlicht. Quelle: dpa

Die Petroplus-Raffinerie in Ingolstadt (Oberbayern) im Abendlicht.

(Foto: dpa)

Ingolstadt Rund ein halbes Jahr nach der Insolvenz steht die Petroplus-Raffinerie in Ingolstadt mit ihren mehr als 400 Arbeitsplätzen vor der Rettung: Der zypriotische Ölhandelskonzern Gunvor Group hat einen Kaufvertrag unterzeichnet. Insolvenzverwalter Michael Jaffé sagte am Donnerstag: „Wir haben damit unser Ziel erreicht, den Fortbestand der Raffinerie und aller damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern.“

Gunvor als einer der größten unabhängigen Rohstoffhändler der Welt stehe für eine nachhaltige Lösung und wolle die Raffinerie langfristig betreiben. „Auch für die Gläubiger im Insolvenzverfahren werden wir aller Voraussicht nach ein sehr gutes Ergebnis erzielen können“, sagte Jaffé. Der Gläubigerausschuss habe einstimmig zugestimmt. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden. Der Abschluss des Verfahrens wird bis September erwartet. Die Raffinerie in Ingolstadt ist eine der leistungsstärksten in Europa mit einer Kapazität von 100 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag. Die Schweizer Muttergesellschaft Petroplus Holding hatte mit ihrer Pleite im Januar die Folgeinsolvenz der deutschen Tochter ausgelöst.

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  • dpa
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