5,1 Milliarden Euro BMW erzielt erneut Rekordgewinn

Überraschend legt neben Volkswagen auch BMW seine Zahlen vor: Mit 5,1 Milliarden Euro hat der Konzern erneut einen Rekordgewinn erzielt. Für 2013 peilen die Münchener direkt eine neue Bestmarke an.
Update: 14.03.2013 - 13:11 Uhr 10 Kommentare
Neues Bestjahr für BMW. Quelle: dpa

Neues Bestjahr für BMW.

(Foto: dpa)

MünchenBMW hat 2012 erneut einen Rekordgewinn erzielt und damit ein weiteres Bestjahr perfekt gemacht. Unter dem Strich verdiente der Oberklassehersteller im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro – 4,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie der Konzern am Donnerstag überraschend mitteilte.

Der Umsatz kletterte dank der ungebrochenen Autonachfrage vor allem in Übersee um 11,7 auf knapp 77 Milliarden Euro. Damit halten die Münchner auch die Erzrivalen von Audi weiter auf Distanz. Die VW-Tochter hatte zwar 2012 ebenfalls einen Absatzrekord verbucht, verdiente aber unter dem Strich etwas weniger Geld. BMW will 2013 erneut Bestwerte erreichen.

Allerdings will der Autobauer seine Dividende weniger stark anheben als am Markt erhofft. Je Stammaktie sollen 2,50 Euro ausgeschüttet werden, wie BMW mitteilte. Branchenexperten hatten im Durchschnitt 2,64 Euro erwartet, im vergangenen Jahr wurden 2,30 Euro ausgeschüttet.

Die Rendite (Ebit-Marge) der BMW-Autosparte lag mit 10,9 Prozent über den Prognosen von Analysten. Sie hatten 10,5 Prozent erwartet. Der Rivale Audi wies für das vergangene Jahr 11,0 Prozent aus, die Pkw-Sparte von Daimler kam auf 7,1 Prozent.

Zudem gab BMW Veränderungen im Management bekannt. Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt verlasse zum 1. April das Unternehmen auf eigenen Wunsch, teilte der Autobauer mit. Sein Nachfolger wird Harald Krüger, der bislang im Vorstand für die Marken Mini, Rolls-Royce und die Motorradsparte verantwortlich ist. Für diese Aufgaben rückt ab April der ehemalige Audi-Manager Peter Schwarzenbauer in den BMW-Vorstand.

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10 Kommentare zu "5,1 Milliarden Euro: BMW erzielt erneut Rekordgewinn"

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  • Ich bin immer wieder fasziniert, wie gestandene Wirtschaftsredakteure Audi unbesehen das Märchen von den hohen Gewinnen abkaufen. Wenn man sich die veröffentlichten Zahlen einmal genau anschaut (Audi-Geschäftsbericht 2012, Anhang Seite 227) stellt man fest, dass die Marken Audi und Lamborghini lediglich 36,3 Mrd. € (+ 4%) des mit 48,5 Mrd. ausgewiesenen Umsatzes (+10 %) ausmacht. Rund 12,3 Mrd. (+ 61 %) entfielen auf den VW-Vertrieb Italien (was macht der in Audis Bücher) sowie auf die Lieferung von ca. 2 Mio. Motoren an die Konzerntöchter. Die Steigerungen um + 61 % deuten darauf hin, dass Audi über die internen Verrechnungspreise von VW massiv subventioniert wurde. Wo sonst kann man im Teilegeschäft 12% Rendite machen? Mit am Markt erzielten Erträgen hat das alles nichts zu tun, daher sind die von Audi ausgewiesenen 11,0 % Umsatzrendite höchst fragwürdig.

  • Mich würde vor allem interessieren, wieviel BMW (und andere) von den vom Staat in Milliardenhöhe erhaltenen Subventionen, Zuschüsssen (Kurzarbeitergeld,...) zurück zahlt. Allein die Familie Quandt/Klatten hat so mindestens einen 3-stelligen Mio.-Betrag kassiert.


  • nun, Ich bin fast 10 Jahre BMW gefahren und brauchte alle 2 Jahre bzw. 100Tkm ein neues Fahrzeug, weil die Maschine hin war oder das Fahrzeug schon nach 2 Jahren die ersten Roststellen aufwies.

    Ich bin dann auf Mercedes umgestiegen und fahre jetzt das 2. DB Fahrzeug mit 320Tkm und bin immer noch zufrieden.

    Für mich kommt BMW nicht mehr infrage. Mag sein, dass andere dies für sich anders sehen.

  • @Marco99

    Sehe ich auch so. Die sind alle nicht besser. Am Ende muss der Kunde doppelt zahlen. Erst für das Auto, dann für die Reparaturen. Meist werden Dinge, die die Autokonzerne als Konstruktionsfehler entwickelt haben, bei der ersten Reparatur auch gleich besser gemacht. Also ein Zeichen dafür, dass der Fehler schon bei der Konstruktion, also vom Autokonzern von Anfang an gemacht wurde.
    Dafür muss der Autokonzern aber keine Haftung übernehmen, sonst würden ja z.B. Zetsche oder Winterkorn keine Millionen mehr kassieren können. Die Auto-Internet-Foren sind voll von Unzulänglichkeiten, egal ob BMW, Mercedes, Audi, VW...!

  • 5,1 Milliarden Euro Gewinn. Wieviel Steuer zahlt BMW in Deutschland? Und wieviel bekommen die Aktionäre davon?

  • Eure Kommentare haben soviel Aussagekraft wie dieser Satz: "Es ist dunkel - warum?- Weil es schwarz ist!"

  • Es ging um neu A-150, 190.000kw und jährliche Wartung.
    Bei Service braucht man technische Vorkenntnisse und ansonst kriegt man keine Vorschläge von Service.

  • Wer jemals bei BMW war kann nicht ganz verstehen wie dieser Erfolg zustande kommt. Die Antwort ist, dass es die anderen auch nicht besser hinkriegen...sondern noch schlechter

  • Das hat sehr wenig Aussagekraft, da niemand wissen kann, wie ihr Fahr- und Wartungs-/Pflegeverhalten mit einem Fahrzeug ist.

    Und, ja, natürlich gibt es auch genug Montagsautos, keine Frage.

  • Ich war mit Mercedes gefahren, sehr unzufrieden damit. Nach 6 Jahren war Motor total kapput und Service war auch sehr schlecht und teuer.
    Jetzt bin ich sehr zufrieden mit BMW.

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