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50 Jahre Opel in Bochum Getrübte Stimmung zum Werksjubiläum

Als vor 50 Jahren im Bochumer Opel-Werk die ersten Autos vom Band rollten, feierten die Arbeiter. Heute ist niemandem danach: Zum Werksjubiläum befindet sich Opel zwischen Hoffen und Bangen.
10.10.2012 - 12:53 Uhr Kommentieren
Im Bochumer Opel-Werk läuft der Zafira vom Band. Doch die Zukunft der Fabrik ist ungewiss. Quelle: dpa

Im Bochumer Opel-Werk läuft der Zafira vom Band. Doch die Zukunft der Fabrik ist ungewiss.

(Foto: dpa)

Bochum Der Blitz glänzt im Ruhrpott schon lange nicht mehr. Dabei hätte das Bochumer Opel-Werk etwas zu feiern: Denn an diesem Mittwoch ist es genau 50 Jahre her, dass in der neuen Fabrik der erste Kadett vom Band lief. Mit dem Modell wollte Opel 1962 selbstbewusst Volkswagen und seinen Käfer herausfordern. Damals wurde gefeiert, heute vorerst nicht.

Das für Oktober geplante Jubiläumsfest wird verschoben, aber nach Unternehmensangaben nicht wegen der Absatzkrise oder der laufenden Verhandlungen. „Wir haben einen Großauftrag für den Astra Classic erhalten. Das führt dazu, dass im Oktober und November in Sonderschichten an allen Samstagen gearbeitet wird“, sagte ein Sprecher der Adam Opel AG der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt.

In Bochum laufen zwei Zafira-Modelle und der Astra Classic vom Band. Mit dem Zusatz Classic wird das alte Vorgängermodell bezeichnet, das in Osteuropa verkauft wird.

Seit der Eröffnung hat das Autowerk die Menschen und die Stadt Bochum, aber auch das Ruhrgebiet stark geprägt. Zur Zeit der Zechenschließungen gegründet, stand das Werk lange Zeit für Vollbeschäftigung, Sicherheit und Wohlstand. 3.200 Menschen sind heute direkt im Unternehmen beschäftigt, rund 1.000 bei Partner- und Fremdfirmen.

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    In den 70er Jahren waren im einzigen Automobilwerk im Ruhrgebiet über 21 000 Menschen beschäftigt, sagt Betriebsratschef Rainer Einenkel.

    Doch dann ging es bergab. Erst am Montag hatte der Betriebsrat erneut vor einer möglichen Stilllegung des Werks gewarnt. „Die Schließung des Opel-Werkes Bochum wäre für GM die teuerste Werksschließung aller Zeiten“, hieß es mit Blick auf die Opel-Mutter General Motors auf einem im Opel-Werk verteilten Flugblatt des Betriebsrats.

    „Gerede zerstört Vertrauen der Käufer“
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