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A320 für Easyjet GE schlägt Pratt & Whitney bei Triebwerksauftrag

CFM, ein Joint Venture, das unter anderem General Electric gehört, soll 200 Triebwerke für neue Airbus A320-Maschinen von Easyjet liefern. Konkurrent Pratt & Whitney könnte der große Verlierer im Bieterrennen sein.
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Ein Airbus A320neo: Easyjet hat sich wohl mit CFM auf einen Milliarden-Deal geeinigt. Quelle: AFP

Ein Airbus A320neo: Easyjet hat sich wohl mit CFM auf einen Milliarden-Deal geeinigt.

(Foto: AFP)

Das Joint Venture CFM International unter Beteiligung des US-Konzerns General Electric steht nach Informationen von Bloomberg News vor dem Zuschlag für einen Großauftrag des britischen Billigfliegers Easyjet. Wie zwei mit den Vorgängen vertraute Personen jetzt berichteten, sollen 200 Triebwerke im Wert von 2,6 Milliarden Dollar geliefert werden, womit ein Konkurrenzangebot von Pratt & Whitney nicht berücksichtigt würde.

Die Flugmotoren vom Typ Leap-1A von CFM International würden jene 100 A320Neo von Airbus antreiben, die Easyjet im Jahr 2013 geordert hatte, hieß es von den Personen weiter. Öffentlich gemacht werden könne der Kauf bereits in der kommenden Woche im Rahmen der Luftfahrtmesse Farnborough in England.

Für den Pratt-&-Whitney-Mutterkonzern United Technologies wäre es ein weiterer Rückschlag bei der Ausrüstung der neuen A320Neo. Auch der US-Gesellschaft American Airlines wird laut informierten Kreisen nachgesagt, ihre 2,6 Milliarden-Order für die Triebwerke ihrer bestellten A320Neo an CFM zu vergeben, wie es bereits zuvor von informierten Personen hieß.

Die umfassend modernisierte A320Neo ist seit 2010 bestellbar und Käufer können sich für Triebwerke der Hersteller Pratt oder CFM entscheiden. Die konkurrierende 737 Max von Boeing wird ausschließlich mit Motoren von CFM geliefert. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von GE und dem französischen Hersteller Safran.

Eine CFM-Sprecherin wollte sich auf Nachfrage nicht zum Stand der Verkaufsverhandlungen mit Easyjet äußern. Ein Easyjet-Sprecher sagte im britischen Luton, eine Entscheidung sei noch nicht getroffen. Die Gesellschaft habe immer wieder klargestellt, dass beide Triebwerksalternativen geprüft würden.

  • Bloomberg
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