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Premium Abbau der Dieselsubventionen Das Fass ist geöffnet

VW-Chef Matthias Müller hat im Handelsblatt-Interview für ein schrittweises Ende der Dieselsubventionen plädiert. Für seinen Vorstoß erntet Müller Lob von den Grünen – aus der FDP und der Branche kommt aber Widerspruch.
10.12.2017 - 18:29 Uhr
„Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten.“ Quelle: Dominik Butzmann für Handelsblatt
VW Konzernchef Matthias Müller

„Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten.“

(Foto: Dominik Butzmann für Handelsblatt)

Berlin Es gibt Themen in der Autobranche, die sind sakrosankt. Beispielsweise der Steuervorteil von Dieselfahrzeugen bei der Mineralölsteuer. Dass die Autokonzerne die Subvention mit aller Macht verteidigen, hat einen einfachen Grund: Das Steuerprivileg summiert sich für die Dieselfahrer inzwischen auf mehr als acht Milliarden Euro pro Jahr. Ein hervorragendes Verkaufsargument.

Umso erstaunlicher ist der Vorstoß von VW-Chef Matthias Müller. Im Interview mit dem Handelsblatt wirbt er für einen Abbau der Dieselförderung. „Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten. Wenn der Umstieg auf umweltschonende E-Autos gelingen soll, kann der Verbrennungsmotor Diesel nicht auf alle Zeiten weiter wie bisher subventioniert werden“, sagte Müller.

Schrittweise sollten die Steuererleichterungen umgeschichtet werden. „Das Geld könnte sinnvoller in die Förderung umweltschonender Antriebstechniken investiert werden“, betonte Müller. Abstriche bei der Dieselförderung würde VW aushalten, „ohne gleich Existenzängste haben zu müssen“.

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