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Abgas-Affäre bei VW Erste Käuferin in Deutschland verlangt Schadensersatz

Weil die angegebenen Emissionswerte sie zum Kauf angeregt hätten, klagt eine Käuferin aus Deutschland gegen Volkswagen. Nachbesserungen hingegen lehnt die Klägerin ab – die Situation sei „unzumutbar“.
07.10.2015 - 10:36 Uhr
Umweltfreundliche Emissionswerte seien mit der Grund dafür gewesen, dass die Klägerin sich für einen VW entschieden hatte. Quelle: dpa
Erste Klägerin

Umweltfreundliche Emissionswerte seien mit der Grund dafür gewesen, dass die Klägerin sich für einen VW entschieden hatte.

(Foto: dpa)

Bochum In der Manipulationsaffäre bei Volkswagen hat eine erste Käuferin in Deutschland Klage gegen den Autobauer eingereicht. Die Klägerin habe gezielt ein umweltfreundliches Auto kaufen wollen, die angeblich niedrigen Abgaswerte seien für sie „kaufentscheidend“ gewesen, teilte die Kanzlei Jordan Fuhr Meyer am Mittwoch in Bochum mit. Die Kanzlei erhob vor dem Landgericht Braunschweig Klage auf Schadensersatz.

Die Klägerin wirft Volkswagen außerdem vor, dass durch die anstehende Nachbesserung Motorleistung, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit sowie weitere wichtige Parameter ihres Fahrzeugs sinken und der Kraftstoffverbrauch steigen werde.

Nachbesserungen an dem Fahrzeug reichten „aus juristischer Sicht“ nicht aus, erklärte Rechtsanwalt Sascha Conradi. Die Weiternutzung „eines nicht schadstoffarmen Kraftfahrzeugs“ sei für die Klägerin „unzumutbar“. Deshalb habe die Kanzlei im Auftrag der Mandantin den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt und klage auf Rückabwicklung.

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    Volkswagen hatte zugegeben, in den USA bei Dieselfahrzeugen Abgastests manipuliert zu haben. Mit Hilfe einer speziellen Software wurden im Testbetrieb deutlich weniger gesundheitsschädliche Stickoxide gemessen als im regulären Betrieb tatsächlich ausgestoßen wurden. Die Software ist weltweit in bis zu elf Millionen Fahrzeugen des Konzerns verbaut – in Deutschland sind rund 2,8 Millionen Diesel-Fahrzeuge betroffen.

    „Messprüfdaten haben doch mit der Wirklichkeit nie etwas gemeinsam“


    • afp
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