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Premium Abgasmanipulation Verbraucherschützer verklagen Daimler im Dieselskandal

Nach VW muss sich nun der zweite große Autokonzern mit einer Musterfeststellungsklage auseinandersetzen. Es droht ein langwieriger und teurer Streit um Schadensersatz.
07.07.2021 Update: 07.07.2021 - 13:25 Uhr
Der Verbraucherverband wirft Hersteller Daimler vor, in zahlreichen Modellen Abschalteinrichtungen verbaut zu haben, die im Straßenbetrieb die Abgase nicht ausreichend reinigen. Quelle: dpa
Mercedes GLK Diesel

Der Verbraucherverband wirft Hersteller Daimler vor, in zahlreichen Modellen Abschalteinrichtungen verbaut zu haben, die im Straßenbetrieb die Abgase nicht ausreichend reinigen.

(Foto: dpa)

Köln Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) geht wegen der Manipulation von Dieselmotoren gegen Autokonzern Daimler vor. Mit einer Musterfeststellungsklage will der Verband erreichen, dass der Konzern die Besitzer bestimmter Dieselfahrzeuge entschädigt, deren Motoren schmutziger sind als erlaubt.

Der VZBV wirft Daimler vor, zahlreiche Diesel-Pkw im Straßenbetrieb mit einer ungenügenden Abgasreinigung ausgestattet zu haben. „Wir gehen davon aus, dass die Daimler AG in mehreren Fahrzeugmodellen absichtlich unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut hat“, sagte Klaus Müller, Vorstand des VZBV, bei der Vorstellung der Klage.

Der Verband, der bereits im Fall Volkswagen erfolgreich Entschädigungen durchsetzte, hat die Klage an diesem Mittwoch beim Oberlandesgericht Stuttgart eingereicht. Müller sagte, dass man mit der Klage mehrere Ziele verfolge. Das Gericht solle feststellen, dass die Abschalteinrichtung unzulässig ist, und ferner bestätigen, dass der Einsatz vorsätzlich und sittenwidrig erfolgte.

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