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Abgasrückführung Brandgefahr bei BMW-Modellen – Autobauer ruft 1,6 Millionen Fahrzeuge zurück

Mehrere BMW-Modelle gingen nach Problemen mit der Abgasrückführung in Flammen auf. Nun ruft der Autobauer weltweit Diesel-Fahrzeuge zurück.
Update: 23.10.2018 - 13:22 Uhr Kommentieren
BMW ruft 1,6 Millionen Autos in Europa zurück Quelle: dpa
BMW-Werk

Mehrere Modelle von BMW haben mit brennbarem Kühlmittel zu kämpfen.

(Foto: dpa)

BerlinBMW ruft wegen Problemen bei der Abgasrückführung weltweit insgesamt 1,6 Millionen Autos zurück. Bereits im August hatte BMW wegen dieser Schwierigkeiten etwa 480.000 Diesel-Autos in Europa und Asien zurückgerufen. Seither habe sich herausgestellt, dass es auch bei anderen Modellen Schwierigkeiten geben könnte, hieß es weiter.

Betroffen sind Modelle mit 4- und 6-Zylindermotoren, die in den Jahren 2010 bis 2017 gebaut wurden. In Deutschland sind insgesamt 328.000 Autos von dem freiwilligen Rückruf betroffen. Die Halter werden angeschrieben, die Teile werden in der Werkstatt ausgetauscht.

Auch für die Bilanz der Münchener hatte der Rückruf zuletzt empfindliche Folgen: Ende September gab BMW eine Gewinnwarnung heraus. Denn neben den Kosten für Strafzölle und die Umstellung auf den Prüfstandard WLTP sorgt die Ausweitung des Rückrufs auch dafür, dass die eingeplanten Budgets überschritten würden.

Technisch ist das Problem bekannt. Weil ein Kühler an der Abrückführung undicht sein könnte, kann es zu einer entzündlichen Vermischung des Kühlmittels mit den Abgaspartikeln kommen. Wie oft ein Auto in Flammen aufgeht, wollte der Hersteller auf Nachfrage nicht erklären. Doch Brände seien „extrem selten“, betonte der Hersteller. Todesopfer habe es bislang keine gegeben.

Bekannt wurde das Problem zuerst in Südkorea. Dort haben sich mittlerweile auch die Kunden gegen BMW formiert und eine Sammelklage angestrengt.

Mit Material von Reuters

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