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Abgasskandal VW zahlt geschädigten Dieselhaltern 750 Millionen Euro

Der Autobauer kann bisher insgesamt 235.000 Dieselkunden zu einem Vergleich bewegen. Tausende Anträge werden noch geprüft.
30.04.2020 - 13:57 Uhr Kommentieren
235.000 Kunden haben einem Vergleich bisher zugestimmt. Quelle: dpa
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235.000 Kunden haben einem Vergleich bisher zugestimmt.

(Foto: dpa)

Hamburg Volkswagen hat sich im Rahmen des mit Verbraucherschützern ausgehandelten Vergleichs mit weiteren geschädigten Dieselkunden geeinigt und kommt nun auf rund 90 Prozent Zustimmung. Kurz vor Ablauf der verlängerten Registrierungsfrist seien 235.000 Vergleiche positiv geprüft worden, teilte der Wolfsburger Autobauer am Donnerstag mit.

An diese werde nun eine Gesamtsumme von rund 750 Millionen Euro überwiesen. Weitere 17.000 Anträge würden noch geprüft. Bei Auslaufen der ersten Frist vor knapp zwei Wochen waren 200.000 Vergleiche geschlossen worden.

VW hatte die Frist daraufhin verlängert, um weiteren Vergleichsberechtigten eine Registrierung und anderen das Nachreichen von Unterlagen zu ermöglichen.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) nahm unterdessen ihre Musterklage gegen Volkswagen zurück, wie das Oberlandesgericht Braunschweig mitteilte. Damit kann das Verfahren eingestellt werden.

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    Insgesamt hatte Volkswagen für 262.000 Kunden eine Summe von 830 Millionen Euro an Schadensersatz für manipulierte Diesel bereitgestellt. Volkswagen hatte sich Ende Februar im zweiten Anlauf mit dem VZBV auf einen Vergleich geeinigt.

    An die Anspruchsberechtigten sollen ab dem 5. Mai Beträge zwischen 1350 und 6250 Euro überwiesen werden. Im Gegenzug müssen sie auf künftige Klagen verzichten. Damit will Volkswagen die Lasten durch den Dieselskandal eindämmen, der den Konzern bereits 31,3 Milliarden Euro gekostet hat.

    Ursprünglich hatten sich 470.000 Personen für die Musterfeststellungsklage registriert. Die endgültige Zahl fiel niedriger aus, weil man sich in den Verhandlungen darauf verständigte, nur Dieselhalter zu berücksichtigen, die ihren Wagen vor dem 1. Januar 2016 gekauft haben.

    Der Autobauer hatte im September 2015 zugegeben, millionenfach Abgaswerte von Dieselautos mit einer Software frisiert zu haben.

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    • rtr
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