Abo-Modell in den USA BMW startet Test mit Auto-Flatrate

Jeden Tag ein neuer BMW vor der Haustür: Der Münchener Autobauer testet in den USA ein Flatrate-Modell – und folgt damit Porsche und Daimler.
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Eine Auswahl wie beim Händler – jeden Tag: Damit will BMW Abo-Kunden in den USA ködern. Quelle: Reuters
BMWs auf der New Yorker Autoshow

Eine Auswahl wie beim Händler – jeden Tag: Damit will BMW Abo-Kunden in den USA ködern.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfNach Porsche und Mercedes testet nun auch BMW ein Abo-Modell für seine Autos: Ab einer Flatrate von 2000 Euro monatlich können BMW-Kunden kurzfristig zwischen verschiedenen aktuellen Modellen des Münchner Autobauers wählen, berichtet das „Manager Magazin“ am Freitag.

Das Abo-Modell mit dem Namen „Access by BMW“ sei vor wenigen Tagen in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestartet worden, heißt es in dem Magazin-Bericht weiter. Über eine App können Kunden demnach zwischen sechs verschiedenen Modellen wählen. Ein Mitarbeiter des Autobauers stellt den Wagen dann vollgetankt vor der Haustür des Kunden ab.

Wer monatlich 2000 Euro zahlt, hat dem Bericht zufolge die Wahl zwischen Autos der 4er und 5er Reihe, dem SUV X5 und dem Kompaktsportler M2. Mit dem 3700 Dollar teuren „BMW-M-Paket“ können Kunden beispielsweise die Sportlimousine M5, das M6 Cabriolet und die M-Version des SUV-Modells X6 nutzen.

Das sind die Bestseller von BMW
Platz 10 - Mini Countryman - 84.888 verkaufte Fahrzeuge*
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Den Auftakt in der Reihe der zehn Bestseller von BMW macht der Crossover der kleinen Schwester. Der Absatz des Countryman ist im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen.

*Stand: Gesamtjahr 2017, Quelle: BMW Geschäftsbericht

Platz 9 - BMW 4er - 131.688 verkauft Fahrzeuge
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Den Auftakt in der Reihe der BMW-Modelle macht dieses Mittelklassefahrzeug. Der Absatz ist zwar um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das reicht aber noch für Platz neun.

Platz 8 - BMW X3 - 146.395 verkaufte Fahrzeuge
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Die Konkurrenz im Segment der kompakten SUVs wird immer enger. Durch die Umstellung auf das neue X3-Modell kam es 2017 zu einem Absatzrückgang um 6,8 Prozent.

Platz 7 - BMW X5 - 180.905 verkaufte Fahrzeuge
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Die dritte Generation des SUVs bleibt ein Verkaufserfolg. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz des Modells um 8,8 Prozent.

Platz 6 - BMW 2er - 181.113 verkaufte Fahrzeuge
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In der Nomenklatur der Münchener ist der 2er eine der jüngsten Modellreihen. Das Coupé ging im März 2014 an den Start. Nach dem starken Start sanken 2017 die Verkaufszahlen allerdings um knapp acht Prozent.

Platz 5 - Mini Cooper - 194.070 verkaufte Fahrzeuge
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Egal welche Generation – der britische Klassiker hat sich längst zu einem der Bestseller der Münchener entwickelt. Im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe aber um gut zwei Prozent.

Platz 4 - BMW 1er - 201.968 verkaufte Fahrzeuge
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2017 präsentierte BMW den Kompaktwagen erstmals mit Vorderradantrieb. Der Absatz des Modells stieg im vergangenen Jahr um satte 14,7 Prozent.

Beschränkungen für den Autowechsel gibt es nicht – Abo-Kunden können also theoretisch jeden Tag einen anderen BMW fahren. Kommt der Dienst bei BMW-Fahrern in Nashville gut an, soll er auf andere Städte in den USA ausgeweitet werden.

Neben BMW testen auch Porsche, Mercedes und Cadillac ein Abo-Modell als Alternative zu Leasing oder dem klassischen Autokauf. Porsche bietet beispielsweise in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia für Monatsbeiträge von 2000 bis 3000 Dollar eine unbegrenzte Sportwagen-Flatrate an.

Der US-Premiumhersteller Cadillac bietet sein Flatrate-Modell noch deutlich günstiger an: Für monatlich 1500 Euro können Kunden in New York aus neun verschiedenen Cadillac-Modellen sowie den Sportwagen Chevrolet Camaro und Corvette wählen. Demnächst will der US-Hersteller den Dienst testweise auch in Deutschland im Großraum München an den Start bringen.

Auf den deutschen Markt setzt auch Daimler mit dem Dienst „Mercedes Me Flexperience“: Mercedes-Kunden im Raum Münster und Bochum/Essen können künftig gegen eine monatliche Gebühr Modelle der A-,C-,E- und S-Klasse mieten.

Allerdings begrenzt Mercedes die Laufleistung auf 36.000 Kilometer jährlich. Wie teuer das Abo wird, wie lange es getestet wird und wann Kunden die Auto-Flatrate in ganz Deutschland buchen können, ist derzeit noch nicht bekannt.

  • jbl
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