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Absatzkrise in Europa Deutsche Autobauer bleiben in der Spur

Die deutschen Autobauer beweisen in der Absatzkrise im Süden Europas Ausdauer: Alle Hersteller präsentierten steigende Verkaufszahlen. VW trumpft mit Erfolgen in Übersee, BMW und Audi wachsen auch auf dem Heimatmarkt.
09.10.2012 Update: 09.10.2012 - 11:23 Uhr Kommentieren
Volkswagen lieferte bis Dezember 6,8 Millionen Autos aus. Quelle: dapd

Volkswagen lieferte bis Dezember 6,8 Millionen Autos aus.

(Foto: dapd)

Wolfsburg Die deutschen Autobauer steuern weiter unbeeindruckt durch die drohende Absatzkrise. Von Audi bis Daimler verzeichneten die Hersteller im September durchweg Absatzzuwächse. Am stärksten fiel das Plus beim Münchner Konzern BMW aus, der von seiner Stammmarke im vergangenen Monat gut 14 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufte als noch vor Jahresfrist. Den geringsten Zuwachs verbuchte Mercedes, die lediglich zwei Prozent mehr Autos auslieferten. Vor allem die Märkte in Asien und den USA stützen das Geschäft der prestigeträchtigen Branche.

Das Absatzwachstum von Volkswagen von rund zehn Prozent stützte sich vor allem auf den Fernen Osten, wo die Wolfsburger für ihre Kernmarke gut 17 Prozent mehr Käufer fanden. Für die Tochter Audi, traditionell stark in China, ist die Region noch wichtiger.

Für BMW und Audi präsentierte sich sogar der Heimatmarkt recht robust. Die beiden Anbieter steigerten ihre Absatzzahlen, während Volkswagen stagnierte und die Verkäufe von Daimler mit einem Rückgang von acht Prozent regelrecht einbrachen.

Trotz jüngster Zuwächse in Gesamteuropa machen sich die Hersteller Sorgen um die Branchenkonjunktur. Vor allem in Südeuropa sei das Geschäft nach wie vor schwierig, heißt es einhellig. Mit dem Jahresende dürften es auf dem Kontinent voraussichtlich mit den rosigen Zeiten vorbei sein.

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