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"Accutane" Roche-Aknemittel unter Depressionsverdacht

Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft Berichte über Selbstmordversuche von Patienten, die das Aknemedikament “Accutane“ des Schweizer Pharmariesen Roche verwendet haben.

HB WASHINGTON. Auf der FDA-Website wurden Patienten darüber informiert, dass die Behörde wegen einer möglichen Depressionsgefahr durch "Accutane" eine Untersuchung eingeleitet hat. Seit 2002 werden Ärzte per Packungshinweis aufgefordert, den seelischen Zustand von Patienten zu überwachen, denen sie das Medikament verschreiben. Roche hatte bisher stets darauf hingewiesen, dass die Selbstmordrate der mit Accutane behandelten Patienten nicht überdurchschnittlich hoch sei.

Das von einer Tochter der Roche Holding AG, Basel, vertriebene Mittel ist auch in drei generischen Versionen erhältlich. Das seit 1982 vermarktete Präparat war auch für Fehlbildungen bei Neugeborenen verantwortlich gemacht worden, deren Mütter das Mittel in der Schwangerschaft genommen hatten.

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