Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Actelion Durch J&J-Übernahmeangebot droht Erklärungsnot

Actelion soll schon so manchen Übernahmeversuch ausgeschlagen haben. Doch wenn sich ein Angebot von Johnson & Johnson der Grenze von 27 Milliarden Dollar nähert, könnten die Firmen-Chefs in Erklärungsnotstand geraten.
30.11.2016 - 17:07 Uhr Kommentieren
Actelion und Johnson & Johnson hatten vergangene Woche Gespräche über eine mögliche Transaktion bestätigt. Quelle: Reuters
Actelion

Actelion und Johnson & Johnson hatten vergangene Woche Gespräche über eine mögliche Transaktion bestätigt.

(Foto: Reuters)

Zürich/London Dem Management von Actelion droht bei einem Übernahmeversuch von Johnson & Johnson eine Kraftprobe mit seinen Aktionären. Bei einem Angebot von 27 Milliarden Dollar würden manche Anleger wohl auf einen Verkauf an den US-Pharma- und Konsumgüterkonzern drängen. Einer mit der Sache vertrauten Person zufolge diskutieren die beiden Unternehmen eine Offert nahe an dieser Summe, die einem Preis von rund 250 Franken je Aktie entspricht. Sollte Actelion-Chef Jean-Paul Clozel, einer der Firmengründer, ein solches Angebot ablehnen, hätte er Erklärungsbedarf.

Ein Kaufpreis in dieser Höhe entspräche einer Prämie von rund 60 Prozent im Vergleich zu Ende letzter Woche, als die Übernahmespekulationen erstmals aufgekommen waren. Derzeit ist Europas fünftgrößte Biotech-Firma an der Börse knapp 22 Milliarden Dollar wert.

„Wenn ich mir die Pipeline ansehe, von der Herr Clozel so begeistert ist, bin vielleicht etwas weniger enthusiastisch und sehe vielleicht mehr Risiken als Gewinn“, sagte Eleanor Taylor Jolidon, Fundmanagerin bei der Genfer Union Bancaire Privee, die Actelion-Aktien hält. Ab rund 250 Franken je Aktie wäre ein Verkauf zu überlegen.

Actelion und J&J hatten vergangene Woche Gespräche über eine mögliche Transaktion bestätigt. Einem Insidern zufolge haben die Amerikaner ein bislang nichtöffentlich gemachtes Angebot erhöht, um sich die Zustimmung von Actelion zu einer Übernahme zu sichern. Die beiden Unternehmen hätten ihre Verhandlungen im Oktober aufgenommen, es gebe aber unterschiedliche Ansichten über die Art des Deals. Zwei mit der Sache vertrauten Personen zufolge wird Actelion von Bank of America Merrill Lynch beraten und J&J von Citigroup. Beide Banken lehnten eine Stellungnahme ab.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Warum der Actelion-Chef umdenken könnte
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Actelion - Durch J&J-Übernahmeangebot droht Erklärungsnot
    0 Kommentare zu "Actelion: Durch J&J-Übernahmeangebot droht Erklärungsnot"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%