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Actionkamera-Hersteller GoPro-Chef sieht keine Zukunft im Drohnen-Geschäft

Der Spezialist für Actionkameras will nicht zurück ins Drohnengeschäft – dafür sei der Markt schlichtweg nicht groß genug.
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Die Kameradrohne stellt nur ein kurzes Intermezzo in der Produktgeschichte des Actionkamera-Herstellers dar. Quelle: AFP
GoPro Karma

Die Kameradrohne stellt nur ein kurzes Intermezzo in der Produktgeschichte des Actionkamera-Herstellers dar.

(Foto: AFP)

Berlin Der Actionkamera-Spezialist GoPro hat weiterhin keine Pläne für einen Rückkehr ins Drohnen-Geschäft. „Dieser Markt ist nicht groß genug“, sagte Gründer und Chef Nick Woodman. GoPro könne mehr erreichen, wenn die Firma sich auf ihr Kerngeschäft konzentriere. „In den vergangenen paar Jahren haben wir versucht, einen breiteren Markt anzusprechen, und wir haben eingesehen, dass es für uns aussichtsreicher ist, lieber so gut wie möglich die Kunden zu bedienen, die uns am meisten brauchen.“

GoPro stellte am Donnerstag sein neues Top-Modell Hero 7 Black vor, das unter anderem mit wackelfreien Bildern und erstmals auch einer Livestreaming-Funktion punkten soll. Für das Weihnachtsgeschäft sollen auch die günstigeren GoPro-Kameras erneuert werden.

Von den neuen Modellen erhofft sich Woodman bessere Margen, die GoPro im zweiten Halbjahr in die Gewinnzone zurückbringen sollen. Dieses Ziel soll auch nicht dadurch beeinträchtigt werden, dass GoPro von Engpässen bei einigen elektronischen Komponenten auf dem Weltmarkt etwas gebremst werden könnte.

GoPro war im Herbst 2016 nach jahrelanger Entwicklungsarbeit in den Drohnen-Markt eingestiegen. Doch die „Karma“-Drohne musste nach wenigen Wochen zurückgerufen werden, weil ein Fehler in der Abdeckung des Batteriefachs zu Stromausfällen und Abstürzen führen konnte.

Nach einigen Monaten kam die „Karma“-Drohne zwar zurück in den Handel, wurde dann aber Anfang dieses Jahres ganz eingestellt. In dem Markt sind der chinesische Hersteller DJI und der französische Anbieter Parrot stark.

  • dpa
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