Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Affinia Mann+Hummel übernimmt Filtersparte von US-Firma

ZF Friedrichshafen hat TRW geschluckt, Mahle Behr hat sich mit der Klimaanlagen-Sparte von Delphi verstärkt. Nun schlägt offenbar auch der Ludwigsburger Autozulieferer Mann+Hummel in den USA zu.
Kommentieren
Der Autozulieferer Mann + Hummel will weiter wachsen. Im vergangene Jahr hatte das Unternehmen seinen Umsatz um 120 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert. Quelle: dpa
Mann+ Hummel.

Der Autozulieferer Mann + Hummel will weiter wachsen. Im vergangene Jahr hatte das Unternehmen seinen Umsatz um 120 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Ludwigsburger Autozulieferer Mann+Hummel kauft einem Insider zufolge das Autofiltergeschäft der US-Firma Affinia. Der Kaufpreis liege bei 1,3 bis 1,4 Milliarden Dollar, sagte eine mit der Transaktion vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Der Kauf solle Anfang nächster Woche veröffentlicht werden.

Es ist die dritte Übernahme eines US-Autozulieferers durch einen deutschen Rivalen binnen eines Jahres. ZF Friedrichshafen hat TRW geschluckt, die Stuttgarter Mahle Behr GmbH hat sich mit der Klimaanlagen-Sparte von Delphi verstärkt. Mann+Hummel und Affinia waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
1 von 14

14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

(Foto: Reuters)
Platz 13: Goodyear
2 von 14

Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

(Foto: AFP)
Platz 12: Lear Corporation
3 von 14

Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

(Foto: dpa)
Faurecia
4 von 14

Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile.

(Foto: dpa/picture-alliance)
Platz 10: Michelin
5 von 14

Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 9: Johnson Controls
6 von 14

Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 8: Bridgestone/Firestone
7 von 14

Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

(Foto: Reuters)

Der Finanzinvestor Cypress, dem Affinia gehört, hatte das Geschäft im Frühjahr zum Verkauf gestellt. Im vergangenen Jahr hatte Affinia in der Benzin-, Öl- und Luftfilter-Sparte 967 Millionen Dollar umgesetzt und einen operativen Gewinn von 156 Millionen Dollar erwirtschaftet.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Affinia: Mann+Hummel übernimmt Filtersparte von US-Firma"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote