Agrarkonzern Monsantos rote Zahlen werden kleiner

Der Agrarkonzern Monsanto hat seinen Verlust eindämmen können. Das Sparprogramm des Unternehmens zahlt sich offenbar aus. Künftig will sich Monsanto auch auf weniger Produkte konzentrieren.
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HB ST. LOUIS. Der weltgrößte Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto hat seinen Nettoverlust im vierten Quartal verringert. Monsanto erwirtschaftete ein Minus von 143 Millionen Dollar (103 Millionen Euro), wie der Konzern am Mittwoch in St. Louis mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte das Minus 233 Millionen Dollar betragen. Der Quartalsumsatz kletterte dagegen auf 1,95 Milliarden Dollar, ein Plus von rund 4 Prozent.

Im gesamten Geschäftsjahr fuhr der Konzern einen Nettoverlust von 1,1 Milliarden Dollar ein, nach 2,1 Milliarden im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um rund 10 Prozent auf 10,5 Milliarden Dollar, nach zuvor 11,7 Milliarden.

Der Geschäftsbereich Saatgut und Gentechnologie trug mehr als 70 Prozent zum Netto-Umsatz bei. Dies habe dazu beigetragen, die geschrumpften Umsätze im Geschäftsfeld Agricultural Productivity auszugleichen. Monsanto macht das Geschäft mit Unkrautvernichtern zu schaffen, weil Nachahmerprodukte den Markt überschwemmen. Der Konzern war den Problemen mit einem Sparprogramm samt Stellenstreichungen begegnet. Weniger Produkte sollen künftig zu günstigeren Preisen angeboten werden.

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