Agravis Agrarhändler muss Gewinneinbruch hinnehmen

Marktanteile ausgebaut, Gewinn eingebrochen: Der schwache Rubel und der abstürzende Getreidepreis haben Deutschlands zweitgrößten Agrarhändler Agravis 2014 zugesetzt. Die Investitionen stiegen auf ein neues Rekordhoch.
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Rubel- und Getreidepreisverfall haben Deutschlands zweitgrößten Agrarhändler im Geschäftsjahr 2014 gebremst. Quelle: dpa
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Rubel- und Getreidepreisverfall haben Deutschlands zweitgrößten Agrarhändler im Geschäftsjahr 2014 gebremst.

(Foto: dpa)

MünsterDeutschlands zweitgrößter Agrarhändler Agravis hat durch den Preisrutsch bei Getreide und den schwachen Rubelkurs einen Gewinneinbruch verzeichnet. Das Vorsteuerergebnis nahm im Geschäftsjahr 2014 um knapp 21 Prozent auf 42 Millionen Euro ab, wie die Agravis Raiffeisen AG (Hannover/Münster) am Donnerstag mitteilte.

Zum Ergebnis nach Steuern macht das nicht börsennotierte Unternehmen traditionell keine Angaben. Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zurück. „Allein der Rubel hat uns einige Millionen gekostet“, sagte Vorstandschef Clemens Große Frie.

Dem Konzern sei es gelungen, Marktanteile ausbauen. Die Investitionen seien mit insgesamt 92 Millionen Euro so hoch gewesen wie noch nie.

  • dpa
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