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Airbag-Hersteller Takata kehrt in die Gewinnzone zurück

Von der jüngsten Pannenserie scheint sich Takata erholt zu haben. Jedenfalls meldet der japanische Airbag-Hersteller wieder schwarze Zahlen. Doch die Kosten für Rückrufe und Strafen nagen weiter am Umsatz.
06.08.2015 - 14:03 Uhr Kommentieren
Defekte Takata-Airbags kosteten bisher acht Menschen das Leben. Quelle: Reuters
Technischer Fehler

Defekte Takata-Airbags kosteten bisher acht Menschen das Leben.

(Foto: Reuters)

Tokio Der skandalgeschüttelte Airbag-Hersteller Takata hat sich im abgelaufenen Quartal in die schwarzen Zahlen gekämpft. Der Überschuss summierte sich auf umgerechnet 22,8 Millionen Euro, wie das japanische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Takata profitierte dabei von wieder besseren Verkäufen im Ausland.

Das Quartalsergebnis stimmte das Management zuversichtlich. So wurde die Prognose für den operativen Gewinn im Gesamtjahr 2015/16 um 18 Prozent angehoben. Unter dem Strich könnten sich aber erneut Sonderkosten für den Rückruf von Fahrzeugen sowie Strafen und Rechtsstreitigkeiten negativ auswirken. Die Lasten dafür seien aber nicht kalkulierbar, so Takata.

Das Unternehmen stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Seit 2008 sind Millionen Fahrzeuge von einem Defekt betroffen und mussten in die Werkstätten. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und Metallteile herumschleudern. Acht Menschen kamen in diesem Zusammenhang bereits ums Leben.

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