Airbag-Hersteller Takata kehrt in die Gewinnzone zurück

Von der jüngsten Pannenserie scheint sich Takata erholt zu haben. Jedenfalls meldet der japanische Airbag-Hersteller wieder schwarze Zahlen. Doch die Kosten für Rückrufe und Strafen nagen weiter am Umsatz.
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Defekte Takata-Airbags kosteten bisher acht Menschen das Leben. Quelle: Reuters
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Defekte Takata-Airbags kosteten bisher acht Menschen das Leben.

(Foto: Reuters)

TokioDer skandalgeschüttelte Airbag-Hersteller Takata hat sich im abgelaufenen Quartal in die schwarzen Zahlen gekämpft. Der Überschuss summierte sich auf umgerechnet 22,8 Millionen Euro, wie das japanische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Takata profitierte dabei von wieder besseren Verkäufen im Ausland.

Das Quartalsergebnis stimmte das Management zuversichtlich. So wurde die Prognose für den operativen Gewinn im Gesamtjahr 2015/16 um 18 Prozent angehoben. Unter dem Strich könnten sich aber erneut Sonderkosten für den Rückruf von Fahrzeugen sowie Strafen und Rechtsstreitigkeiten negativ auswirken. Die Lasten dafür seien aber nicht kalkulierbar, so Takata.

Das Unternehmen stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Seit 2008 sind Millionen Fahrzeuge von einem Defekt betroffen und mussten in die Werkstätten. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und Metallteile herumschleudern. Acht Menschen kamen in diesem Zusammenhang bereits ums Leben.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

  • rtr
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