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Airbag-Skandal Subaru-Hersteller kappt Prognose

Im Rahmen des Skandals um fehlerhaften Airbags des Zulieferers Takata musste Fuji Heavy Industries viele Autos zurückrufen. Das senkt den Betriebsgewinn. Nicht das einzige Problem für den Subaru-Hersteller.
03.08.2016 - 13:32 Uhr
Fuji Heavy erwartet einen Betriebsgewinn von 400 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Euro). Das wären gut 29 Prozent weniger als im Vorjahr. Quelle: Reuters
Weniger Gewinn für Subaru-Hersteller

Fuji Heavy erwartet einen Betriebsgewinn von 400 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Euro). Das wären gut 29 Prozent weniger als im Vorjahr.

(Foto: Reuters)

Tokio Hohe Sonderkosten wegen des branchenweiten Airbag-Skandals belasten den Subaru-Hersteller Fuji Heavy Industries. Nach enttäuschenden Zahlen im ersten Geschäftsquartal sei auch im Gesamtjahr mit einem höheren Rückgang beim operativen Ergebnis zu rechnen, teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Fuji Heavy erwartet nun einen Betriebsgewinn von 400 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Euro). Das wären gut 29 Prozent weniger als im Vorjahr. Zuvor hatte sich Fuji Heavy noch 420 Milliarden Yen zum Ziel gesetzt.

Hintergrund ist der Skandal um fehlerhafte Airbags des japanischen Zulieferers Takata, der Autobauer weltweit zum Rückruf von mehr als 50 Millionen Autos zwang. Die Aufwendungen dafür würden die positiven Effekte aus höheren Absatzzahlen auffressen, erklärte Fuji Heavy.

Neben der Takata-Affäre belastet auch der stärkere Yen den Konzern. Zu Beginn des Geschäftsjahres fiel der operative Gewinn um 24 Prozent auf rund 100 Milliarden Yen. Das war so wenig wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das Ergebnis blieb auch hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Bei Konkurrent Suzuki machte dagegen ein anziehender Absatz in Indien die negativen Wechselkurseffekte mehr als wett. Er steigerte seinen operativen Gewinn überraschend deutlich um sieben Prozent. Der größte japanische Autobauer Toyota will seine Zahlen für die Monate April bis Juni am Donnerstag vorlegen.

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