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Airbus Konzern will Raketenbauer-Anteile übernehmen

Airbus und der britische Rüstungskonzern BAE halten derzeit beide 37,5 Prozent an Raketenhersteller MBDA, nun will Airbus weitere 25 Prozent der Anteile übernehmen, mit einem geschätzten Wert von 700 Millionen Euro.
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Airbus und BAE haben für die Anteile von Rüstungskonzern Finmeccanica an Raketenbauer MBDA ein Vorkaufsrecht. Quelle: Reuters

Airbus und BAE haben für die Anteile von Rüstungskonzern Finmeccanica an Raketenbauer MBDA ein Vorkaufsrecht.

(Foto: Reuters)

Paris/München Airbus will einem Zeitungsbericht zufolge den Anteil des Rüstungskonzerns Finmeccanica am Raketen-Hersteller MBDA übernehmen. Der Konzern interessiere sich für das von den Italienern zum Verkauf gestellte Paket in Höhe von 25 Prozent, berichtete die Sunday Times. Airbus wollte sich dazu am Montag zunächst nicht äußern.

Airbus hält bereits 37,5 Prozent an MBDA. Sollte der Flugzeug-Hersteller die Mehrheit bekommen, würde dies den dritten Miteigner – die britische Rüstungsgesellschaft BAE Systems – vor die Entscheidung stellen, wie sie mit ihrem Anteil von 37,5 Prozent umgehen will.

Airbus und BAE haben für die Finmeccanica-Anteile ein Vorkaufsrecht. Der Wert des 25-Prozent-Pakets wird von Analysten auf 700 Millionen Euro geschätzt. Airbus hatte im September das Raketengeschäft explizit mit ins Zentrum seiner künftigen Strategie gestellt, während Finmeccanica im Zuge seiner Neuausrichtung MBDA außen vor gelassen hatte.

  • rtr
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