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Airlines Lufthansa schließt Swiss-Übernahme ab

Die Lufthansa ist in der Schweiz am Ziel: Ab 1. Juli wird die führende deutsche Fluggesellschaft die Swiss komplett übernehmen. Die Flotte der Schweizer soll ausgebaut werden.
Swiss gehört ab August zur Lufthansa. Foto: ap

Swiss gehört ab August zur Lufthansa. Foto: ap

HB FRANKFURT: Zwei Jahre nach der Kaufentscheidung seien jetzt sämtliche Start- und Landerechte der Swiss von Lufthansa neu ausgehandelt worden. Bislang war die Beteiligung auf 49 Prozent beschränkt, 51 Prozent lagen bei der Schweizer Air Trust AG, die von den ehemaligen Swiss-Aktionären vor zwei Jahren eigens für die Abwicklung der Übernahme ins Leben gerufen worden war.

In der Luftfahrt werden Start- und Landerechte weltweit zwischen den Ländern auf bilateraler Ebene ausgehandelt. Wechselt die Mehrheit an einer Fluggesellschaft an einen ausländischen Eigner, verfallen automatisch die bisherigen Flugrechte. Diese Regelungen werden vom kommenden Frühjahr zwischen der EU und den USA abgeschafft.

Die Eingliederung der Swiss in den Lufthansa-Konzern wurde den weiteren Angaben zufolge schneller und erfolgreicher umgesetzt als erwartet. Mit über 200 Mill. Euro für 2006 seien auch die erzielten Synergien deutlich höher als geplant ausgefallen. „Das Geschäftsmodell der Swiss ist ein voller Erfolg“, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. Auch in Zukunft werde sie mit eigenem Markenauftritt ihre Stärken weiter entwickeln und ihr Gewicht am Standort Schweiz erhöhen.

„Nach dem erfolgreichen Abschluss der Restrukturierung wächst unsere Langstreckenflotte deutlich stärker als 2005 in Aussicht gestellt“, sagte Swiss-Chef Christoph Franz. Damit werde das Drehkreuz Zürich gestärkt. Dieses Drehkreuz werde im Rahmen der Lufthansa Multihub-Strategie auch in Zukunft neben den Drehkreuzen Frankfurt und München weiter entwickelt.

Darüber hinaus werde die Swiss-Flotte weiter gestärkt. Neben den bereits angekündigten fünf zusätzlichen Langstreckenjets würden im Laufe des kommenden Jahres drei weitere Flugzeuge vom Typ A340-300 in ihre Flotte aufgenommen und zwei A330-200 der bestehenden Flotte ersetzt.

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