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Aktie bricht ein Doch keine Gewinnsteigerung bei Rolls Royce

Schuld sind das wirtschaftliche Umfeld und die Sanktionen gegen Russland: Rolls Royce wird seinen Gewinn im kommenden Jahr doch nicht steigern. Anleger reagierten auf die Ankündigung sofort – mit massiven Verkäufen.
17.10.2014 - 11:56 Uhr Kommentieren
Das neue Rolls Royce Modell „Wraith“. Der Motorenbauer musste seine Anleger enttäuschen. Quelle: AFP

Das neue Rolls Royce Modell „Wraith“. Der Motorenbauer musste seine Anleger enttäuschen.

(Foto: AFP)

London Der Motorenbauer Rolls-Royce kann nach eigener Einschätzung seinen Gewinn im kommenden Jahr entgegen früheren Erwartungen doch nicht steigern. Das wirtschaftliche Umfeld habe sich verschlechtert, erklärte das britische Unternehmen am Freitag. Außerdem seien die Sanktionen gegen Russland verschärft worden, so dass Kunden Aufträge verschöben. Im besten Fall blieben die Gewinne im kommenden Jahr stabil. Rolls-Royce warnte aber auch, dass sie um drei Prozent zurückgehen könnten.

Die Flaute bekommt der Konkurrent von General Electric bereits in diesem Jahr zu spüren: Während der Gewinn stabil bleiben soll, rechnet Rolls Royce mit einem Umsatzrückgang um 3,5 bis 4 Prozent. Ursprünglich sollten die Erlöse stabil bleiben. Investoren reagierten auf die Ankündigung verschreckt: Rolls-Royce-Aktien gaben am Morgen um fast neun Prozent nach.

Wegen des Ukraine-Konfliktes haben westliche Staaten Sanktionen gegen Russland erlassen, die etwa den Energiebereich treffen sollen. Rolls-Royce bietet neben Flugzeugtriebwerken auch Turbinen und Kompressoren für die Öl- und Gasförderung an.

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