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Aktie vorbörslich gefragt Merck setzt auf 2004

Der US-Pharmakonzern Merck & Co. erwartet für das kommende Jahr wieder wachsende Gewinne. Das von dem Unternehmen am Mittwoch genannte Ergebnisziel liegt allerdings etwas unter der durchschnittlichen Prognose von Analysten.

HB NEW YORK. Für 2004 sagte Merck einen Gewinnzuwachs von fünf bis neun Prozent voraus. Konkret rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 3,11 bis 3,17 Dollar. Berücksichtigt sind dabei geringe Restrukturierungsaufwendungen. Von Reuters befragte Branchenexperten prognostizierten demgegenüber zuletzt im Schnitt ein etwas höheres Ergebnis von 3,18 Dollar je Aktie.

Merck bekräftigte zugleich die Gewinnprognose für das laufende Jahr, wonach ein Rückgang des operativen Gewinns um sechs bis acht Prozent auf 2,90 bis 2,95 Dollar je Aktie erwartet wird. Das Ergebnis wird belastet durch die Kosten eines neuen Vertriebsprogramms. Zudem leidet Merck unter einem Umsatzeinbruch bei seinem wichtigen Arthritis-Mittel Vioxx und stagnierenden Erlösen bei seinem umsatzstärksten Medikament, dem Cholesterin-Senker Zocor.

Der Bestand an in der Entwicklung befindlichen Medikamenten ist nach Einschätzung von Analysten bei Merck einer der schwächsten in der Branche. Zuletzt waren ein viel versprechendes Antidepressivum sowie ein Diabetes-Mittel bei klinischen Tests gescheitert.

Mit einem strikten Sparkurs will Merck den rückläufigen Umsätzen begegnen. Dazu hat der Konzern mit dem Abbau von 3 200 Stellen begonnen. Die Zahl entspricht fünf Prozent der Belegschaft. Außerdem sollen 1 200 Zeitarbeitsplätze wegfallen.

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