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Aktienmehrheit verfehlt Buzzi ist bei Dyckerhoff-Übernahme gescheitert

dpa WIESBADEN/FRANKFURT. Der italienische Zementhersteller Buzzi Unicem ist mit der geplanten vollständigen Übernahme des Baustoffkonzerns Dyckerhoff vorerst gescheitert. Wie das Wiesbadener Unternehmen am Freitag in einer Finanzanzeige der "Börsen-Zeitung" mitteilte, wurde die notwendige Mehrheit für die zwangsweise Abfindung der verbliebenen Aktionäre verfehlt. Danach hält Buzzi nach Ablauf der Frist für das Übernahmeangebot am vergangenen Montag lediglich 88,37 Prozent am Grundkapital, 95 Prozent wären aber nötig gewesen. Damit kann Buzzi Dyckerhoff auch nicht wie geplant von der Börse nehmen.

Ein neues Übernahmeangebot ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Buzzi hatte Anfang Dezember sein Angebot für Dyckerhoff-Aktien erhöht, und zwar auf 42 Euro für Stammaktion und 40 Euro für Vorzugsaktien. Zunächst hatte der italienische Zementhersteller 40 und 37,50 Euro geboten.

Am vergangenen Mittwoch hatte Dyckerhoff seine Geschäftszahlen vorgelegt. Dank des guten Auslandsgeschäfts und des milden Winters steigerte der Zement- und Baustoffhersteller den Umsatz im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Für 2007 erwartet das Wiesbadener Unternehmen einen weiteren Anstieg auf 1,5 Mrd. Euro.

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