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Aktuell mit Aldi nicht im Gespräch Beiersdorf verliert Scheu vor Discountern

Immer stärker verkauft der Kosmetikkonzern Beiersdorf seine Markenartikel auch über Discount-Handelsketten. In den Regalen von Lidl wurde die Zahl der Produkte bereits verdreifacht. Bei Aldi hält sich der „Nivea“-Hersteller aber noch zurück.

HB HAMBURG. „Wir sind aktuell mit Aldi nicht im Gespräch“, sagte Beiersdorf-Chef Thomas-Bernd Quaas der Nachrichtenagentur Reuters am Montag in Hamburg. Grund ist offenbar die Preispolitik von Aldi, der wegen seiner Einkaufsmacht größere Preisabschläge von seinen Lieferanten verlangen kann. „Wir würden einem Handelspartner nicht Super-Sonderkonditionen einräumen, nur weil der 5000 Geschäftsstellen hat“, erläuterte Quaas.

Markenartikler tun sich schwer damit, ihre Produkte über Discounter zu verkaufen, da sie einen Dammbruch bei den Preisen befürchten. Im dem aggressiven Konkurrenzkampf im deutschen Einzelhandel droht der klassische Handel damit, Produkte von Markenartiklern aus dem Sortiment zu nehmen, falls diese ihnen nicht die gleichen Konditionen wie Discountern geben.

Unlängst habe Beiersdorf die Zahl seiner Artikel bei Lidl auf 18 „Nivea“-Produkte erhöht, sagte Quaas. Zuletzt waren es nur fünf. Insgesamt bietet Beiersdorf 500 Produkte der Marke an. Quaas schloss einen Verkauf auch über Aldi nicht generell aus. Dazu müsse das Umfeld stimmen, in dem die Produkte präsentiert würden, sagte er. Der Beiersdorf-Chef verwies auf das Beispiel des Schweizer Handelsriesen Migros, die sich lange auf günstige Handelsmarken beschränkt habe. „Heute sind wir bei Migros mit einem größeren Sortiment gelistet.“ Das Angebot sei nicht wesentlich billiger als im klassischen Handel. Hauptvertriebsweg von Nivea sind Drogerieketten, Supermärkte und Kaufhäuser.

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