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Allergan-Übernahme durch Teva EU-Kommission gibt grünes Licht für Milliarden-Deal

Brüssel stimmt dem Milliarden-Deal zu: Die Ratiopharm-Mutter Teva darf den irischen Generika-Hersteller Allergan übernehmen. Doch die Erlaubnis gilt nur unter bestimmten Auflagen.
10.03.2016 - 18:29 Uhr
In Deutschland ist der Generika-Hersteller Teva vor allem für seine Tochter Ratiopharm bekannt. Quelle: AP
Teva in Israel

In Deutschland ist der Generika-Hersteller Teva vor allem für seine Tochter Ratiopharm bekannt.

(Foto: AP)

Brüssel Die EU-Kommission hat die milliardenschwere Übernahme des irischen Generika-Herstellers Allergan Generics durch den israelischen Pharmakonzern Teva mit Einschränkungen genehmigt. Die beiden Produzenten von Nachahmer-Medikamenten müssen demnach einen Teil ihrer Vermögenswerte verkaufen, um eine zu starke Marktkonzentration zu vermeiden, wie die EU-Wettbewerbshüter am Donnerstag in Brüssel mitteilten.

Teva, ein internationaler Pharmakonzern mit Sitz in der Nähe von Tel Aviv, hatte für die Übernahme des irischen Konkurrenten 40,5 Milliarden US-Dollar (rund 36,3 Milliarden Euro) geboten. Zum Teva-Konzern gehört bereits unter anderem Ratiopharm, einer der bekanntesten Hersteller von Nachahmer-Produkten in Deutschland.

„Nur durch wirksamen Wettbewerb zwischen den Generika-Herstellern können die Preise für die Patienten und Gesundheitssysteme gesenkt werden“, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Unter anderem muss nun ein Großteil des Geschäfts von Allergan Generics in Großbritannien und in Irland veräußert werden.

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    Die größten Pharmakonzerne der Welt
    Platz 20: Astellas
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    Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

    (Foto: dpa)
    Platz 19: Boehringer
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    Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

    (Foto: ap)
    Platz 18: Takeda
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    Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

    (Foto: Reuters)
    Platz 17: Allergan
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    Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

    (Foto: AP)
    Platz 6: Bayer
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    Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

    (Foto: dpa)
    Platz 15: Novo Nordisk
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    Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

    (Foto: Reuters)
    Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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    Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

    (Foto: ap)
    • dpa
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