Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Allianz für grüne Energie Lichtblick tut sich mit Niederländern zusammen

Seite 2 von 2:
AKW-Störfall beflügelte Geschäft

Das Unternehmen wurde 1998 von Saalfeld und von Tschischwitz gegründet. Der Unternehmer Saalfeld stellte das Kapital und führte den Aufsichtsrat, von Tschischwitz übernahm die operative Führung. Damals war der Energiemarkt gerade erst geöffnet worden. Mit Ökostrom wollte Lichtblick den etablierten Versorgern Kunden abjagen. Der Anfang war allerdings schwierig, die bisherigen Monopolisten erschwerten dem neuen Konkurrenten den Zugang zu ihren Netzen. Lichtblick musste Pionierarbeit leisten und klagte bis zum Bundesgerichtshof bessere Rahmenbedingungen ein. 2006 erreichte der Newcomer aber die Gewinnzone. Spätestens 2007, als das Kernkraftwerk Krümmel mit einem Störfall in die Schlagzeilen kam, wechselten Tausende Kunden zum Ökostromanbieter.

Seit einigen Jahren erweitert Lichtblick das klassische Geschäft um Energiedienstleistungen. Das Unternehmen will insbesondere mit seiner IT die dezentrale Energie der Kunden vernetzen. Die Verbraucher, die zunehmend mit Photovoltaik und Blockheizkraftwerken Strom selber erzeugen und teilweise selber speichern, sollen den Strom untereinander handeln können.

Gemeinsam mit Eneco will Lichtblick nun prüfen, ob das Unternehmen die Services künftig auch in weiteren Ländern anbieten kann. Eine gemeinsame Produktentwicklung sei aber beispielsweise auch bei Solarenergie und Speichern oder dem intelligenten Laden von Elektromobilien denkbar.

Lichtblick wolle aber auch im Stammgeschäft, dem Vertrieb von Ökostrom, wachsen, sagte Gillrath: „Unsere Mission lautet profitables Wachstum. Wir wollen auch in Deutschland weiter Kunden gewinnen.” Dabei seien insbesondere Zukäufe geplant. Es gebe hier die Chance, von einer Konsolidierung zu profitieren.

„Der deutsche Markt ist für uns schon lange interessant, wir konnten ihn aber nicht alleine in Angriff nehmen”, sagte Eneco-CEO de Haas. Er habe Respekt davor, was Lichtblick in diesem schwierigen Markt, mit all den großen Spielern, erreicht habe.

Lichtblick hatte in den vergangen Monaten mit verschiedenen Interessenten gesprochen – unter anderem auch mit dem italienischen Enel-Konzern. Beraten wurde das Unternehmen bei den Verhandlungen von Greentech Capital Advisors.

2009 hatte Lichtblick mit einer Kooperation mit Autokonzern Volkswagen für Aufsehen gesorgt. Lichtblick bot auf Basis von VW-Motoren kleine Blockheizkraftwerke an. Das Projekt scheiterte aber und war für den Stromanbieter ein Verlustgeschäft.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Allianz für grüne Energie - Lichtblick tut sich mit Niederländern zusammen

1 Kommentar zu "Allianz für grüne Energie: Lichtblick tut sich mit Niederländern zusammen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%