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Allianz von GM und PSA Opels Zukunft ist ungewiss - schon wieder

Was die neue Kooperation des eigenen Mutterkonzerns GM und Peugeot für Opel bedeutet, ist noch unsicher. Immer wieder stand der kriselnde Autobauer aus Rüsselsheim in den letzten Jahren vor dem Aus.
29.02.2012 - 19:42 Uhr Kommentieren
Ein Opel-Firmenschild in der Türkei. Quelle: Reuters

Ein Opel-Firmenschild in der Türkei.

(Foto: Reuters)

Berlin Der kriselnde Autobauer Opel blickt wieder einmal in eine ungewisse Zukunft. Vorerst ist unklar, was die Partnerschaft zwischen dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und dem französischen Autobauer PSA Peugeot Citroën für die Werke in Bochum und in Rüsselsheim bedeutet. Experten sehen die Kooperation der Autokonzerne, die beide in Schwierigkeiten stecken, eher skeptisch.

Opel verkaufte im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Fahrzeuge und beschäftigt 40.000 Mitarbeiter in mehreren europäischen Werken, darunter vier in Deutschland, der Wiege des Unternehmens. Neben Rüsselsheim und Bochum baut Opel auch in Eisenach seine Autos. In Kaiserslautern werden zusätzlich Motoren und Komponenten gefertigt.

Seit einigen Jahren schon steht Opel aber immer wieder vor dem Aus. GM machte auch 2011 im Europageschäft mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall ein Minus von umgerechnet 570 Millionen Euro, während der Gesamtkonzern einen Milliardengewinn verzeichnete. Eine Reduzierung der Produktionskapazitäten ist deshalb im Gespräch.

GM wolle Opel loswerden, Opel-Werke sollten schließen, Opel werde verkauft, hieß es in den vergangenen Jahren immer wieder. Nun soll die Produktion laut „Wall Street Journal“ weiter laufen, ohne Drosselung. Dass GM mit sieben Prozent bei Peugeot Citroën einsteigt, kommentierte Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug mit den Worten, dass „Chancen und Risiken“ zwischen PSA und Opel/Vauxhall „fair“ verteilt werden müssten.

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    Nach Ansicht von Experten ist aber noch unklar, was die Zusammenarbeit von GM und PSA für Opel genau bedeutet. Geplant sind den neuen Partnern zufolge unter anderem eine gemeinsame Nutzung von Fahrzeugbauteilen und ein gemeinsamer weltweiter Einkauf. „Sehr kurzfristig muss man mit keinen dramatischen Ankündigungen wie der Schließung von Werken rechen“, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor an der Universität Duisburg/Essen. „Mittelfristig kann man noch nichts sagen.“

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