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Alstom-Angebot Siemens sieht sich nicht unter Zeitdruck

Siemens will Alstom übernehmen und konkurriert dabei mit General Electric. Bei einem möglichen Angebot will sich der Münchener Mischkonzern viel Zeit nehmen, um sich ein Bild des französischen Rivalen zu machen.
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Windrad von Alstom: Siemens greift nach der Energiesparte des französischen Konzerns. Quelle: Reuters

Windrad von Alstom: Siemens greift nach der Energiesparte des französischen Konzerns.

(Foto: Reuters)

New York Siemens sieht sich bei einem möglichen Angebot für den französischen Rivalen Alstom nicht unter Zeitdruck. Derzeit prüfe man die Unternehmensdaten, um sich ein Bild von Alstom zu machen, sagte Konzernchef Joe Kaeser am Donnerstag in New York auf einer Investorenkonferenz. Siemens werde sich genau überlegen, was zu tun sei. Kaeser bekräftigte den Zeitplan: Bis zum 16. Juni werde Siemens über ein Angebot entscheiden. Zu Details wollte sich Kaeser nicht äußern. Siemens werde erst intern alle Möglichkeiten erörtern und dann die Ergebnisse mitteilen und nicht umgekehrt, sagte Kaeser.

Um Alstom ist zwischen Siemens und dem US-Konzern General Electric ein Wettlauf entbrannt. GE bietet bisher mehr als 12 Milliarden Euro für Alstom. Ursprünglich wollte die Siemens-Führung bis Ende der Woche beschließen, ob sie das GE-Angebot kontert. Der US-Konzern verlängerte aber die Frist für sein Angebot über 12,35 Milliarden Euro um drei Wochen. Alstom, Hersteller unter anderem des Schnellzugs TGV, gilt als zu klein, um langfristig überleben zu können.

Siemens streicht mindestens 11.600 Stellen


  • dpa
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