Alternative Pannenhilfe Ein Leben ohne ADAC

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Hersteller bauen auf eigene Pannenhilfe

ADAC: Der gefallene Engel

Günstige Pannenhilfe können Autofahrer auch über ihre Versicherung beziehen, die meist ebenfalls auf die „Silberne Flotte“ zurückgreifen. Für wenige Euro Aufpreis bieten viele Versicherungen Schutzbriefe mit zusätzlichen Leistungen an, wie Pannen- und Unfallhilfe, Fahrzeugbergung oder auch die Übernahme Hotel- und Mietwagenkosten. Was die Leistungen betrifft können viele Verträge sogar mit dem ADAC mithalten.

Der Haken: Um günstige Konditionen zu erhalten, muss meist auch die Autoversicherung beim entsprechenden Anbieter abgeschlossen werden. Außerdem bezieht sich der Schutz meist nur auf ein Fahrzeug. Familienmitglieder sind mit ihren eigenen Autos nicht mitversichert. Auch die Interessensvertretung, Mitgliederrabatte und Bonussysteme und sonstige Vereinsvorteile sind bei den Versicherungen nicht inklusive.

Noch günstigere Pannenhilfe können die meisten Autofahrer auch über ihren Hersteller beziehen. Fast alle bieten eine eigene Mobilitätsgarantie, die meist günstig oder kostenlos zu haben ist. Einzige Bedingung: Die zugelassenen Fahrzeuge müssen regelmäßig in einer Vertragswerkstatt gewartet werden. Ist das Checkheft gepflegt, ist der Service zumindest im Pannendienst vergleichbar mit den Automobilclubs. Einziger Haken: Der Schutz gilt meist nur für das zugelassene Fahrzeug und nicht für Familienmitglieder, die ein anderes Fahrzeug steuern. Außerdem werden selbstverständlich bevorzugt Vertragswerkstätten zur Reparatur angesteuert.

Die meisten Hersteller, darunter auch Daimler und BMW, setzen dabei auf die gleichen Dienstleister wie die kleinen Autoclubs. Für Volkswagen sind sogar 1400 eigene Pannenfahrzeuge im Einsatz, die der Autohersteller selbst betreibt. Die „LongLife Mobilitätsgarantie“ bietet sogar Leistungen, die man bei einem Autohersteller so nicht erwarten würde. Vom Rücktransport von Haustieren über Unterstützung bei verlorenen Dokumenten bis zu Hilfe bei Darlehen, die kurzfristig aufgenommen werden müssen. Die Kalkulation der Hersteller ist einfach: Jedes Auto mit einer Panne, das sie selbst reparieren, taucht nicht in der offiziellen Pannenstatistik auf.

Fazit: Der Blick auf die Details bleibt wichtig. Was ist wirklich abgedeckt? Ist die Familie mit geschützt? In welchem Umfang werden Leistungen übernommen? Wer nur eine verlässliche Pannenhilfe braucht, muss nicht unbedingt ADAC-Mitglied bleiben. Viele alternative Autoclubs bieten einen ähnlichen Service zu einem geringeren Preis. Wer auf Versicherungen, Vereinsleben und Mitgliederrabatte verzichten kann, dem reicht oft der zusätzliche Schutzbrief einer Versicherung. Der Service der Autohersteller ist zwar kostenlos, hat aber - je nach Hersteller - einige Haken.

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16 Kommentare zu "Alternative Pannenhilfe: Ein Leben ohne ADAC"

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  • ich bin seit ü/ 40 Jahren im ADAC (gewesen) und habe jetzt gekündigt, nachdem der Vors. vom ADAC-Württemberg großspurig äußerte, es würden nur wenige kündigen, ja sie hätten sogar viele Neuzugänge!!! DAS hat mich vollends auf die Palme gebracht! Martin K.
    Martin K.

  • Fortsetzung:
    Die vom ADAC bei der VSHT installierte Software arbeitet eindeutig ADAC-Affin.
    Beispiele:
    zu einem 20km langen Autobahnabschnitt hat der Abschleppdienst A(DAC) eine um 1 km weitere Anfahrt wie Abschleppdienst B (AP) Auf diesem Autobahnabschnitt wirft das Programm auf 2 kurzen Teilen von insgesamt 4 km B als nächsten Abschleppdienst aus, A wird auf den restlichen 16 Teilkilometern als nächstliegend angezeigt.
    Auf einem weiteren Teilstück von 4 km Länge ist B um 2 km näher, hier werden aber wechselnd A und B als gleich weit ausgewählt.
    Auf den nächsten Teilstück von 15 km Länge ist A um 3 km näher, hier wird B überhaupt nicht mehr in die Auswahl genommen.
    Ziel ist wohl eindeutig, dass die ADAC Abschlepper verstärkt Aufträge bekommen die diese zum "Hauspreis" abrechnen zu können um somit die niedrigen Vergütungen des ADAC zu kompensieren und dass Nicht-ADAC-Mitglieder in den Einflussbereich des ADAC gelangen und somit geworben werden können.
    Hier entstehen der Versicherungswirtschaft und den betroffenen Autofahrern immense finanzielle Schäden. Weiter kommt es zu kuriosen Situationen indem A mit einem oder zwei Fahrzeugen 4 oder noch mehr Unfallfahrzeuge abtransportiert, somit eine unnötig lange Verkehrsbehinderung oder sogar Gefährdung entstehen während B mit seinen Fahrzeugen "daneben steht" und Däumchen drehen muss. Hier sind schon (nachweislich) überlange Staus entstanden die weitere Unfälle provoziert haben, sogar mit tödlichem Ausgang

  • Vor Jahren wurden in vielen Bundenländern Servicentralen gegründet über die die Polizei Abschleppaufträge an die örtlichen Abschleppunternehmer vermittelt. Dies geschah um zu verhindern, dass einzelne Polizisten einen bestimmten Abschleppdienst bevorzugen. Diese Servicezentralen sollten allerdings neutral vermitteln. Kriterien sind: Kundenwunsch-nächst gelegener Abschleppunternehmer - Reihum-Verfahren wenn mehrere Abschleppunternehmer in Frage kommen.
    Hier in Hessen erhielt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrssicherheit Hessen–Thüringen e.V. (VSHT) den Zuschlag. Neben den kleineren Automobilclubs, dem VBA und einigen anderen Organisationen hat hier natürlich auch wieder der ADAC die Finger im Spiel. So wurde die Software die den entsprechend zu benachrichtigen Abschleppdienst auswählt vom ADAC bereitgestellt. Dass diese Vermittlungsstelle nicht neutral arbeitet zeigt sich an ettlichen Gegebenheiten. So können die meisten Mitglieder eines Automobilclubs den Wunsch nach einem Abschleppdienst der ihrem Club angehört äussern und es wird der entsprechende Abschleppdienst benachrichtigt. Inhaber eines Versicherungsschutzbriefes bleibt dies aber verwehrt. Ein Wunsch "HUK, R+V, Roland, Allianz" usw bleibt immer unberücksichtigt und wird dort als "freier Fall" bearbeitet wobei dann häufig ein Abschleppdienst des ADAC anrollt. Da die Satzung des VSHT vorsieht, dass nur eingetragene Vereine als "Ziel" einer Wunschbestellung möglich sind (ansich schon ein Unding) wurde von den Abschleppdiensten der "Silbernen Flotte" 2006 der Assitance Partner Verein e.V. gegründet um eine Wunschvermittlung der Partner-Versicherungen zu ermöglichen. Dies wird aber bis heute vom VSHT unter Federführung des ADAC verhindert.

  • Mich wundert es das bei Facebook die Anzahl der gefällt mir Leute jeden Tag zunimmt. Von gestern ca. 350. Bei Amazon damals ging diese Zahl jeddn Tag runter. Naja soll sich jeder denken. ..

  • Im Netz anzudrohen, dass man die Mitgliedschaft kündigt ist das Eine.

    Nur...

    Im ADAC kann man zwar online Mitglied werden aber nicht online kündigen. Da baut der ADAC wohl auf die Bequemlichkeit der Mitglieder.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Das Volk liebt grundsätzlich alle Neuen Schweine, die durchs Dorf getrieben werden!

    Das ist Psychologie!

    Und jeder Hurra-Kritiker sollte in sich gehen und sich der letzte Sau erinnern, die an ihm vorbeigelaufen ist und ihm sehr gut gefallen hat!

    Jedem die eigene Sau!


    PS: Der ADAC ist grundsätzlich eine tolle Sache!

  • Diese Umfrage ist für mich uninteressant!
    Wichtig ist das mir im Laufe der Jahre der ADAC schon mehrfach geholfen hat.
    Ich wurde auch mit Oldtimer o7 Nummer und als ich mit einem gebrauchten Wagen mit o4 Überführungskennzeichen liegen blieb abgeschleppt!

  • Und? Dann wurden da eben ein paar Zahlen "optimiert". Wen interessiert das eigentlich? Ich kaufe mein Auto doch nicht nach irgend welchen Statistiken oder Auszeichnungen. Das ist zwar nice to have, aber bestimmt kein Kriterium. In sofern sollte man den Ball bei der ADAC-Kritik einfach flach halten.

  • Das erinnert mich an die Wulff-Artikel.

    Hier soll gezielt (aus anderen Gründen) geschädigt werden und man übertreibt vollkommen.

    Man bedenke: Wulff wurde monatelang durch die Systempresse gejagt. Vor Gericht ging es dann um einen 3-stelligen Betrag. 3-stellig! Sonst noch Fragen?

    Hier ist es auch so. Hier hat ein Abteilungsleiter für das "schönen" dieser lächerlichen Abstimmung einen Verweis verdient. Damit ist das lächerliche Thema durch.

    Die Eurofanatiker fälschten und fälschen ganz andere Zahlen, lügen sein Monaten wie gedruckt und brechen alle Regeln und Gesetze. Lebensversicherungen und Sparvermögen werden durch Inflation entwertet. Draghi hat persönlich beim fälschen der Zahlen geholfen. Das scheint der Systempresse seit Jahren nicht zu stören. Ist doch sonderbar, oder?

    Wer finanziert eigentlich solche Artikel?

    Was haben Wulff und der ADAC gemeinsam?

    Antwort: Wulff hat sich kritisch zur Rettung der Banken geäußert. In der ADAC-Zeitschrift war mehrfach Werbung für eurokritische Bücher. Das hat bei beiden die Euro-Fanatiker auf den Plan gerufen.

    Vielleicht legt das HB offen, wer dafür zahlt?

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