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Analysten zeigten sich enttäuscht US-Gesundheitsbehörde sorgt bei Schering für Ernüchterung

Der Pharmakonzern Schering hat die erwartete US-Zulassung für sein Krebsmittel Bonefos doch noch nicht erhalten.

HB FRANKFURT. Schering teilte am Freitag mit, die US-Gesundheitsbehörde FDA habe noch Klärungsbedarf angemeldet. Die Aktie brach am Freitagmorgen um mehr als fünf Prozent ein und war mit Abstand stärkster Kursverlierer im Deutschen Aktienindex.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilte dem Berliner Unternehmen statt der erhofften Zulassung lediglich einen so genannten „Approvable Letter“ für das Mittel zur Behandlung bei Brustkrebs. „Wir werden mit der FDA eng zusammenarbeiten, um das Zulassungsverfahren weiter voranzutreiben“, sagte Schering-Vorstandsmitglied Marc Rubin. In Gesprächen mit der FDA wolle die Schering-Tochter Berlex nun klären, welche Informationen noch zur Zulassung des Medikaments nötig seien.

„Diese Daten sollen der FDA so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden“, hieß es in einer Schering-Mitteilung. Um welche Daten es sich dabei handeln könnte, sagte Schering nicht.

Mit einem „Approvable Letter“ signalisiert die FDA einem Unternehmen zwar, dass sie grundsätzlich bereit ist, ein Medikament zur Vermarktung freizugeben. Zugleich werden Bedingungen für die endgültige Genehmigung genannt. Bonefos wird von manchen Analysten ein hohes Spitzenumsatzpotenzial von bis zu 700 bis 800 Millionen Euro im Jahr zugetraut. Das Medikament soll in den kommenden Jahren erheblich zum Gewinn von Schering beitragen.

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