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Analystin skeptisch Novartis liebäugelt mit Generikahersteller Hexal

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat einem Zeitungsbericht zufolge Interesse an einer Übernahme des Generika-Herstellers Hexal.

HB FRANKFURT. Novartis führe mit den Eigentümern von Hexal Gespräche, berichtete die Tageszeitung die „Welt“ unter Berufung auf Finanz - und unternehmensnahe Kreise. Ziel der Gespräche sei die Übernahme der gesamten Gruppe oder strategischer Teile „in welcher Form auch immer“, hieß es weiter. Novartis wolle seine Geschäft mit Nachahmermedikamenten (Generika) ausbauen und suche deshalb nach strategischen Übernahmekandidaten in Deutschland.

Die Verhandlungen befänden sich zwar nicht mehr im Anfangsstadium, ein Scheitern könne aber trotzdem nicht ausgeschlossen werden, schrieb die „Welt“ weiter. Novartis solle zudem nicht der einzige Interessent an Hexal sein, dessen Wert von Banken auf 2,5 bis 3 Mrd. € taxiert werde.

Weder Novartis noch Hexal hätten sich zu möglichen Gesprächen äußern wollen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Zeitung hatte am Samstag den Hexal-Vorstandsvorsitzender und -Miteigentümer Thomas Strüngmann mit der Aussage zitiert, die Option eines Börsengangs bleibe zwar bestehen, werde allerdings derzeit nicht aktiv weiter vorangetrieben.

Analysten beurteilten den Bericht skeptisch. Sal- Oppenheim-Analystin Birgit Kulhoff kann sich eine HExal-Übernahme durch NOvartis kaum vorstellen. Deutschland sei einer der Märkte, in dem das Generika-Geschäft von Novartis bereits unter Preisdruck leide, sagte sie in einer ersten Reaktion.

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