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Anbaric US-Investor interessiert an deutschem Stromnetz

Das US-Unternehmen Anbaric prüft einen Einstieg in das deutsche Stromnetz des Betreibers Tennet. Der Konzern plant eine Investition in Milliardenhöhe. Das Know-how der Amerikaner ist in Deutschland gefragt.
29.09.2012 - 10:42 Uhr 5 Kommentare
Eine der großen Aufgaben bei der Energiewende: Der Transport von Offshore-Strom von Norden nach Süden. Quelle: dapd

Eine der großen Aufgaben bei der Energiewende: Der Transport von Offshore-Strom von Norden nach Süden.

(Foto: dapd)

Düsseldorf Rund vier Milliarden Dollar will der US-Investor Anbaric hierzulande in das Stromnetz des Betreibers Tennet investieren. Dass berichtet die „Wirtschaftswoche“ aus dem Umfeld des niederländischen Wirtschaftsministeriums.

Tennet gehört dem niederländischen Staat. Anbaric-Chef Edward Krapels werbe derzeit nicht nur beim niederländischen Wirtschaftsminister Maxime Verhagen für sein Konzept, sondern auch bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU).

Anbaric hat in vielen Projekten an der Ostküste der USA Erfahrungen mit Unterwasserleitungen gesammelt und verlegte über Land sogenannte HGÜ-Leitungen, die technisch aufwendig sind, aber hohe Spannungsschwankungen bei der Durchleitung von Strom aushalten, der aus Solaranlagen oder Windkraftanlagen gewonnen wird. Dieses Wissen ist auch bei der Energiewende in Deutschland gefragt.

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    5 Kommentare zu "Anbaric: US-Investor interessiert an deutschem Stromnetz"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Ausverkauf "Deutschlands" gehört zum Plan. Man braucht sich doch nur die letzten Jahre anschauen. Bald befinden sich alle wichtigen Unternehmen und die Infrastruktur in den Händen ausländischer Heuschrecken, Eigner und Unternehmen. PPP (http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership) und CBL (http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Border-Leasing) schlägt den Rest der Kommunen tot. Wer hat das alles zugelassen?
      Wir wissen, wo unsere "Dankesbezeugungen" hingehen müssen. Irgendwann, wenn der deutsche Michel aufwacht und zum "Flugzeugträger" wird. Aber, oh Schreck, wir haben ja nicht mal mehr eine funktionierende Armee. Die "Freiwilligen" kann ich mir bildlich vorstellen.

    • Wie die Netze in den USA aussehen, weiß man ja. Schlechtes Wetter und alles bricht zusammen. Stromausfälle bei jeder Kleinigkeit.

    • sollte unterbunden werden...

      strom sollte in der hand des volkes sein,. war n riesen fehler das zu privatisiern billiger ist es nicht gewordn und den ausbau an neu netz bezahlt auch der bürger....

      der einzige unterschied ist...

      gewinne werden privatisiert

      vorher war besser

    • Hallo,

      man darf gespannt sein, wie das ausgeht. Sollte Anbaric interessiert sein und hier Milliarden fließen, muss man sich schon fragen, warum nur einsteigen und das deutsche Netz nicht komplett übernehmen. Im Übrigen handelt es sich der Vollständigkeit halber nicht um eine Heuschrecke. Der vollständige Name der Company ist Anbaric Transmission. Die Frage die sich dennoch stellt ist: Wie viele ausländische Investoren, Käufer will ich mir noch nach Deutschland holen? Jeder in unserem Lande, auch die Regierung sollte nicht vergessen, dass es hier neben Gasleitungen, Wasserleitungen, Straßen, Stromleitungen um essentielle Einrichtungen von nachgelagerten Wirtschaftbereichen geht. Man überlässt solche essentiellen Einrichtungen normalerweise nicht ausländischen Käufern oder Investoren.

    • Und wieder kauft sich ein US-Unternehmen für wertlose Dollars in Deutschland ein.
      Wenn ich nach HGÜ-Leitungen in Wikipedia nachschaue, tritt dieses Unternehmen gar nicht auf. Kann es sein, daß hier eine Heuschrecke mit geliehenen Dollars ohne eigenes Knowhow das gewinnbringende deutsche Netz kaufen will?

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