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Anlagenbauer Eisenmann ist pleite – So geht es weiter mit dem Familienunternehmen

Der Anlagenbauer ist kürzlich pleite gegangen. Nun steht fest, dass Joachim Exner die Insolvenzverwaltung übernehmen wird.
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Der Anlagenbauer ist kürzlich pleite gegangen. Nun steht fest, dass Joachim Exner die Insolvenzverwaltung übernehmen wird. Quelle: Eisenmann
Anlage von Eisenmann

Der Anlagenbauer ist kürzlich pleite gegangen. Nun steht fest, dass Joachim Exner die Insolvenzverwaltung übernehmen wird.

(Foto: Eisenmann)

Der Rechtsanwalt Joachim Exner ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter des zahlungsunfähigen Anlagenbauers Eisenmann bestellt worden. Dies teilte das Familienunternehmen am Mittwoch in Böblingen mit.

Exner, Jahrgang 1965, ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner der Sozietät BeEk & Partner in Nürnberg. Er zählt mit 29 Jahren in der Insolvenzverwaltung zu den erfahrenen Spezialisten in Deutschland und gehört dem angesehenen Gravenbrucher Kreis an, einer Vereinigung der Insolvenzverwalter und Sanierungsexperten.

Exner hat sich in der Vergangenheit vor allem durch die erfolgreiche Betreuung verschiedener Autozulieferer ausgezeichnet und seine Insolvenzverfahren mit dem Ziel des Unternehmens- und Arbeitsplatzerhalts geführt. Unter anderem hat Exner auch als Sachwalter den TV-Gerätehersteller Metz-Werke GmbH & Co. KG begleitet, ebenso wie die Sanierung des Metz-Konkurrenten Loewe.

Der Insolvenzverwalter hatte zwar nicht immer vollen Erfolg. Bei der schwierigen Situation des Böblinger Anlagenbauers aber will Exner versuchen, das Unternehmen zu stabilisieren. Der Jurist werde nun mit den Beteiligten sehr kurzfristig Gespräche aufnehmen, um die Sanierungsmöglichkeiten für die Unternehmensgruppe im Ganzen oder in Teilen zu prüfen.

Das Familienunternehmen ist unter anderem im Bereich Lackieranlagen und Umwelttechnik aktiv. Der direkte Dürr-Konkurrent hatte bereits am Montag Insolvenz beantragt. Er hatte 2018 einen hohen Verlust eingefahren. Eisenmann machte 2017 noch einen Umsatz von 723 Millionen Euro. In der Branche wird mit einem Verkauf an ein chinesisches Unternehmen gerechnet.

Mehr: Stellen werden gestrichen, Werke geschlossen: Unternehmen wie Schaeffler, Mahle oder Eisenmann reagieren mit harten Maßnahmen auf die Flaute. Die Industrie sieht die Politik in der Pflicht.

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