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Anlagenbauer Gea Dividenden um zehn Cent angehoben

Auch Anlagenbauer Gea bekommt infolge der Russlandkrise in seinem Auftragseingang zu spüren: Dieser schrumpfte im vergangenen Jahr leicht, seine Wachstumsziele konnte der Konzern dennoch erreichen und Aktionäre belohnen.
Update: 04.02.2015 - 11:25 Uhr Kommentieren
„Die Russlandkrise spüren wir mittlerweile wie andere auch in unserem Auftragseingang“, erklärt der Konzernchef. Quelle: dpa

„Die Russlandkrise spüren wir mittlerweile wie andere auch in unserem Auftragseingang“, erklärt der Konzernchef.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Anlagenbauer Gea stellt sich trotz eines kräftigen Gewinnanstiegs im vergangenen Jahr auf schwierige Zeiten ein. "Die Russlandkrise spüren wir mittlerweile wie andere auch in unserem Auftragseingang", sagte Konzernchef Jürg Oleas am Mittwoch. Zudem könnte die Finanzmisere in Griechenland neu aufflammen und die Investitionslaune eintrüben.

Für das laufende Jahr schließt Oleas deshalb Gewinneinbußen nicht aus. Bestenfalls sei mit einem Ergebnisanstieg um knapp fünf Prozent zu rechnen. Seine Einkaufstour will Oleas fortsetzen und dem auf die Nahrungsmittelindustrie spezialisierten Anlagenbauer so zu weiterem Wachstum verhelfen.

Der Auftragseingang schrumpfte 2014 leicht um 2,3 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Bei einem Umsatzplus von 4,5 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro stieg der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent auf 590,7 Millionen Euro.

Dazu trugen auch Kostensenkungen bei. Gea schnitt damit besser ab als von Analysten erwartet. Die Aktionäre sollen an den Zuwächsen mit einer um zehn Cent auf 70 Cent angehobenen Dividende beteiligt werden. Einmaleffekte von 51 Millionen Euro, etwa für den Konzernumbau, schmälerten indes den Überschuss, der nach ersten Berechnungen auf 305 (Vorjahr: 336) Millionen Euro zurückging.

Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einem "moderaten Umsatzwachstum" aus. Dabei ist sowohl ein Ergebnisrückgang als auch ein Anstieg möglich: Gea rechnet mit einem operativen Ebitda in der Spanne zwischen 580 und 620 Millionen Euro. In dieser Prognose seien aber erste Einsparungen aus der Konzernreorganisation noch nicht berücksichtigt. Gea werde deshalb seinen Ausblick im Mai "präzisieren".

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