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Anlagenbauer Jobabbau kostet Krones viel Geld – Gewinn schrumpft

Der Hersteller von Getränke-Abfüllanlagen baut 500 Arbeitsplätze ab und trennt sich von einer Sparte. Das belastet in diesem Jahr den Gewinn.
12.12.2019 - 12:56 Uhr Kommentieren
Im Inland sollen im nächsten Jahr 300, im Ausland weitere 200 Stellen wegfallen, vor allem in der Verwaltung, Quelle: imago stock&people
Abfüllanlage von Krones

Im Inland sollen im nächsten Jahr 300, im Ausland weitere 200 Stellen wegfallen, vor allem in der Verwaltung,

(Foto: imago stock&people)

München Der Gewinn des weltgrößten Getränke-Abfüllanlagen-Herstellers Krones schrumpft in diesem Jahr voraussichtlich um vier Fünftel auf 40 Millionen Euro vor Steuern zusammen. Grund dafür ist der geplante Abbau von 500 Arbeitsplätzen und der Ausstieg aus einem Randbereich, die zusammen rund 70 Millionen Euro verschlingen, wie Krones am Donnerstag mitteilte.

Damit werde die Umsatzrendite vor Steuern auf rund ein Prozent des geplanten Umsatzes von vier Milliarden Euro zurückgehen. Bereits im Sommer hatte Krones das Ziel für die Marge von sechs auf drei Prozent halbiert. Die Krones-Aktie zog dennoch um 3,1 Prozent auf 63,90 Euro an. Bei der Festlegung der Dividende sollen die Sonderbelastungen außen vor bleiben.

„Bei der Auftrags- und Umsatzentwicklung sind wir bereits wieder auf dem richtigen Weg“, sagte Vorstandschef Christoph Klenk. „Dennoch müssen wir unsere Kostenstrukturen weiter verbessern und unser Portfolio optimieren.“ Im Inland sollen im nächsten Jahr 300, im Ausland weitere 200 Stellen wegfallen, vor allem in der Verwaltung, wie Krones Ende Oktober angekündigt hatte. Dafür reserviert das Unternehmen 30 Millionen Euro.

Der Ausstieg aus dem Geschäft mit der Direktbedruckung von Kosmetik-Behältern mit Tinte kostet Krones weitere 40 Millionen Euro an Abschreibungen. Man werde sich auf den Direktdruck für Glas- und PET-Flaschen konzentrieren, der vielversprechender sei, hieß es.

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    In den nächsten beiden Jahren sollen die Sparmaßnahmen den Vorsteuergewinn (EBT) von Krones um insgesamt rund 150 Millionen Euro aufbessern. „Die positiven EBT-Effekte werden die Kosten bereits nach zwei Jahren kompensieren“, sagte Klenk.

    Mehr: Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur belasten die Maschinenbauer. Die Kunden sind verunsichert. Kann 2020 die Trendwende bringen?

    • rtr
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