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Arbeitsplätze gefährdet DIHK-Präsident – US-Autozölle würden Deutschland Milliarden kosten

Um sechs Milliarden Euro könnten die US-Autozölle die deutsche Wirtschaftsleistung Autobauer beeinträchtigen, schätzt DIHK-Präsident Schweitzer.
20.07.2018 - 08:40 Uhr Kommentieren
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nehme die Drohungen von US-Präsident Trump „sehr ernst“. Quelle: dpa
Eric Schweitzer

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nehme die Drohungen von US-Präsident Trump „sehr ernst“.

(Foto: dpa)

Berlin Sollten die USA die angedrohten Zölle auf importierte Autos erheben, würde das die deutsche Wirtschaft nach Darstellung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) etwa sechs Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung kosten. Er nehme die Drohungen von US-Präsident Donald Trump „sehr ernst“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Freitag im ZDF-Morgenmagazin.

Solche Zölle wären „international rechtswidrig“. Zudem würden sie nicht nur Arbeitsplätze in Deutschland und Europa kosten, sondern auch Jobs und Investitionen in den USA treffen.

Kritik am deutschen Handelsüberschuss wies Schweitzer zurück. Hinter diesen Zahlen stehe eine hohe Nachfrage nach deutschen Produkten im Ausland.

„Wir verkaufen ja nicht mehr, weil es die Bundesregierung festgelegt hat oder weil der amerikanische Präsident großzügig war“, sagte er. Hinzu komme, dass das Bild ein ganz anderes wäre, wenn man neben den Waren auch die Dienstleistungen betrachte, also die Leistungen großer US-Internetkonzerne wie Amazon, Facebook und Google.

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    So wehrt sich die Autobranche gegen Trumps Zölle

    Schweitzer befürwortete ausdrücklich, dass die EU notfalls auf neue US-Zölle mit entsprechenden Gegenmaßnahmen antwortet, wie sie schon vorbereitet werden.

    „Ich glaube, was wichtig ist, der amerikanischen Regierung zu zeigen, dass es insgesamt besser ist, wenn wir zu einem Abbau insgesamt von Zöllen kommen, als zu einem Aufbau“, sagte der DIHK-Präsident mit Blick auf die anstehenden Gespräche von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Washington.

    • rtr
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