Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Arianespace Rekordjahr für europäischen Raketenbetreiber

Mit Aufträgen im Wert von 5,3 Milliarden Euro geht Raketenbetreiber Arianespace gut aufgestellt ins neue Jahr. Im vergangenen Jahr schickte er 21 Satelliten in den Orbit und zwölf Raketen ins All – so viele wie noch nie.
05.01.2016 - 16:36 Uhr
In diesem Jahr will Arianespace elf Starts mit seinen Trägerraketen Ariane 5, Sojus und Vega absolvieren. Quelle: dpa
Ariane-5-Start im August 2015

In diesem Jahr will Arianespace elf Starts mit seinen Trägerraketen Ariane 5, Sojus und Vega absolvieren.

(Foto: dpa)

Paris Nach einem Rekordjahr kann der europäische Raketenbetreiber Arianespace der aggressiven Konkurrenz mit einem dicken Auftragspolster im Rücken entgegentreten. Das Unternehmen habe Bestellungen für Raketenstarts im Wert von 5,3 Milliarden Euro in den Büchern, sagte Arianespace-Chef Stéphane Israël am Dienstag in Paris. Das sei so viel wie noch nie.

Arianespace dürfe sich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: Um Wettbewerber wie das US-Unternehmen SpaceX auf Abstand zu halten, dringt Israël auf niedrigere Kosten.

Arianespace schickte im vergangenen Jahr zwölf Raketen vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana (Südamerika) ins All – ein Rekord. Sie brachten 21 Satelliten in den Orbit. Der Umsatz dürfte bei mehr als 1,4 Milliarden Euro liegen, Israël erwartet unter dem Strich ein ausgeglichenes Ergebnis. In diesem Jahr will Arianespace elf Starts mit seinen Trägerraketen Ariane 5, Sojus und Vega absolvieren.

Große Hoffnungen setzt Israël in die neue Generation europäischer Raketen: Die Europäische Weltraumorganisation Esa hatte den milliardenschweren Entwicklungsauftrag für die Ariane 6 im vergangenen Jahr an Airbus Safran Launchers (ASL) vergeben.

Der Raketenbauer will auch die Mehrheit an Arianespace übernehmen. Dieser Prozess sei „gut unterwegs“, sagte Israël. Die Übernahme ist Teil der Neuordnung der europäischen Raketenindustrie, um angesichts von Konkurrenz wie SpaceX wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • dpa
Startseite
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%