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Arzneimittelhersteller US-Pharmahändler zahlen im Opioid-Streit mit New York bis zu 1,18 Milliarden Dollar

Johnson & Johnson sowie drei Arzneimittelhändler sollen opioidhaltige Schmerzmittel vertrieben haben. Mehr als 3000 Kläger werden entschädigt.
20.07.2021 Update: 20.07.2021 - 16:54 Uhr Kommentieren
Opioidhaltige Schmerzmittel in den USA hätten zu deren Tod beigetragen. Quelle: dpa
Schmerzmittel

Opioidhaltige Schmerzmittel in den USA hätten zu deren Tod beigetragen.

(Foto: dpa)

Boston Die drei größten amerikanischen Pharmahändler zahlen im Streit um ihre Rolle in der Opioid-Krise in den USA in einem Vergleich mit dem Bundesstaat New York bis zu 1,18 Milliarden Dollar. Damit sollen Klagen des Bundesstaats und der Countys Nassau und Suffolk auf Long Island gegen die Unternehmen McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen beigelegt werden, wie die zuständige Generalstaatsanwältin am Dienstag erklärte. Zu der Einigung kam es drei Wochen nach dem ersten Jury-Prozess in der Sache.

Die Generalstaatsanwälte bereiten sich Insidern zufolge zudem darauf vor, noch in dieser Woche einen 26 Milliarden Dollar schweren Vergleich mit den Pharmahändlern und dem Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson anzukündigen, der Fälle landsweit vom Tisch räumen soll. Die Höhe der Zahlungen, von denen 21 Milliarden auf McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen sowie fünf Milliarden auf J&J entfallen sollen, steht schon länger im Raum.

Im Zuge der Opioid-Krise sind in den USA zwischen 1999 und 2019 etwa 500.000 Menschen durch Überdosen von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und illegalen Drogen ums Leben gekommen. Mehr als 3300 Klagen liegen deswegen vor. In den Klagen wird den Firmen vorgeworfen, die Vorteile von Opioiden überbewertet und die Risiken heruntergespielt zu haben.

Mehr: Novartis zahlt 678 Millionen Dollar für US-Vergleich

  • rtr
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